20 March 2026, 20:21

Massive Lkw-Kontrolle in Rheda-Wiedenbrück: 30 Verstöße und zwei Strafverfahren

Ein Lastwagen mit verschiedenen Waffen, Taschen und Gegenständen, mit einem Reifen auf der rechten Seite.

Massive Lkw-Kontrolle in Rheda-Wiedenbrück: 30 Verstöße und zwei Strafverfahren

Großkontrolle von Lkw in Rheda-Wiedenbrück am 19. März 2026

Am 19. März 2026 fand in Rheda-Wiedenbrück eine großangelegte Lkw-Kontrolle statt. Beteiligt waren Behörden der Kreispolizeibehörde Gütersloh, des Hauptzollamts Bielefeld, des Bundesamts für Logistik und Mobilität sowie der Bezirksregierung Detmold. Gemeinsam überprüften sie gewerbliche Fahrzeuge auf die Einhaltung von Verkehrs- und Transportvorschriften.

Im Rahmen der Aktion wurden 58 Fahrzeuge eingehend kontrolliert. Dabei wurden 30 Verstöße festgestellt. Vier Lkw waren überladen, einer davon überschritt die zulässige Achslast um 23 Prozent. Diese Fahrzeuge erhielten sofort ein Weiterfahrverbot, bis das Gewicht korrigiert war.

Bei zwei Lkw war die Ladung nicht vorschriftsmäßig gesichert, sodass die Fahrer anhalten und das Problem beheben mussten, bevor sie ihre Fahrt fortsetzen durften. In acht Fällen wurden Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten registriert, was zu acht Ordnungswidrigkeitsverfahren und sechs Sofortstrafen führte. Zudem meldete das Bundesamt für Logistik und Mobilität einen Verstoß gegen Abfalltransportvorschriften.

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Auch 13 Personen wurden im Zuge der Kontrolle überprüft. Gegen zwei von ihnen wurden nun strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet – einer wegen illegaler Beschäftigung, der andere wegen illegalen Aufenthalts im Land.

Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die Verkehrssicherheit insbesondere im Schwerlastverkehr zu erhöhen. Die Polizei Gütersloh bestätigte, dass solche Kontrollen künftig regelmäßig stattfinden werden. Ziel ist es, Risiken durch überladene Lkw, unsichere Ladung und Verstöße gegen Transportgesetze zu verringern.

Quelle