25 April 2026, 02:10

Lünens Kinderschutz-Konferenz 2025: Fachkräfte fordern mehr Zusammenarbeit

Eine Gruppe von Kindern steht vor einem Netz mit einer Frau im Vordergrund, während Menschen mit Helmen, eine Leiter, eine Wand und Bäume im Hintergrund zu sehen sind.

Lünens Kinderschutz-Konferenz 2025: Fachkräfte fordern mehr Zusammenarbeit

Lünen veranstaltete dritte jährliche Kinderschutz-Konferenz

Am 31. Oktober 2025 richtete Lünen zum dritten Mal seine jährliche Kinderschutz-Konferenz aus, die rund 150 Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen zusammenbrachte. Die Veranstaltung im LÜKAZ Kultur- und Bürgerzentrum stand im Zeichen der Stärkung lokaler Maßnahmen zum Schutz von Kindern. Wie die Organisatoren berichteten, waren die Tickets bereits Wochen vor Ende der Anmeldefrist ausverkauft – ein deutliches Zeichen für das große Engagement der Stadt in dieser Sache.

Im Mittelpunkt der Konferenz stand das Thema "Kinderschutz als gemeinsame Verantwortung". Diskutiert wurden Wege, wie der Kinderschutz inklusiver gestaltet werden kann. Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns eröffnete die Veranstaltung mit einem Appell zur engeren Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Die Hauptvorträge hielten Prof. Dr. Heike Wiemert und Jan Pöter, die sich mit künftigen Herausforderungen im Kinderschutz befassten. Ihre Beiträge zeigten auf, wie Fachkräfte Kinder in Lünen besser unterstützen und stärken können.

Am Nachmittag präsentierte eine Informationsmesse die Arbeit des Jugendamts Lünen und weiterer spezialisierter Einrichtungen. Die Teilnehmer informierten sich über verfügbare Hilfsangebote zum Schutz gefährdeter Kinder und den Ausbau lokaler Netzwerke.

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Matthias Kossow, Kinderschutzkoordinator der Stadt, bezeichnete die Konferenz als einen "unverzichtbaren Standard" in Lünens Bemühungen seit 2023. Sie habe sich zu einer zentralen Plattform entwickelt, um die fachliche Praxis und die Zusammenarbeit zu verbessern.

Die Veranstaltung unterstrich das Engagement Lünens für den Kinderschutz, indem sie Expertinnen und Experten sowie Einrichtungen unter einem Dach vereinte. Für die Stadt ist sie ein wichtiger Schritt, um Netzwerke zu stärken und Kindern die nötige Unterstützung zukommen zu lassen. Die hohe Teilnehmerzahl und der frühe Ausverkauf spiegeln das anhaltende Interesse der Gemeinschaft an diesem Thema wider.

Quelle