Löwenherz im Lidl Final4 - BHC feiert historischen Abend in der Unihalle
Patrik WesackLöwenherz im Lidl Final4 - BHC feiert historischen Abend in der Unihalle
Löwenherz bringt BHC ins Lidl Final4 – Historischer Abend in der Unihalle
Bergisches Land – Der Bergische HC entfachte ein Handball-Fest, das in die Vereinsgeschichte eingehen wird. Mit einer glänzenden Leistung und einem überzeugenden 30:23 (12:9)-Sieg gegen MT Melsungen sicherten sich die „Lions“ nach zehn Jahren erstmals wieder das Ticket für das Lidl Final4. Vor ausverkauftem Haus und 3.000 begeisterten Fans in der Wuppertaler UNIHALLE wurde Handball-Geschichte geschrieben.
Der Bergische HC (BHC) hat sich nach zehn Jahren wieder für das Lidl Final4 qualifiziert. Mit einem souveränen 30:23 (12:9)-Erfolg gegen MT Melsungen setzte sich das Team vor ausverkauftem Haus durch. Über 3.000 Fans füllten die Wuppertaler UNIHALLE und feuerten ihre Mannschaft an, die von Beginn an das Spiel dominierte.
Der BHC startete furios und setzte die Gäste früh unter Druck. Angeführt von Gerdas Babarskas hielt die Abwehr Melsungen in der ersten Halbzeit auf nur neun Tore. Torhüter Christopher Rudeck glänzte mit mehreren entscheidenden Paraden – darunter ein wichtiger Stop gegen Timo Kastening im Konter.
In der zweiten Hälfte zog der BHC endgültig davon. Aron Seesing traf zweimal in kurzer Folge und baute die Führung auf 16:12 aus. Von da an überrannte der BHC die Melsunger Abwehr mit temporeichem Angriffshandball. Besonders Julian Fuchs, der kürzlich seinen Vertrag bis 2029 verlängert hatte, überzeugte mit einer starken Leistung und trieb die Mannschaft voran. Trainer Markus Pütz lobte später die defensive Leistung und Rudecks Beitrag als „schlüsselentscheidend“ für den Sieg.
Der Erfolg bescherte dem BHC ein Halbfinale gegen den SC Magdeburg – trainiert von Bennet Wiegert – in der Kölner LANXESS Arena am 18. und 19. April 2026.
Der 30:23-Sieg markiert die Rückkehr des BHC ins Final4 nach einer Jahrzehnt-Pause. Die nächste Herausforderung wartet mit dem SC Magdeburg im Halbfinale. Mit einer stabilen Defensive und eiskalter Chancenverwertung hat sich das Team eine starke Ausgangsposition für das Turnier erarbeitet.
