Lars und Sven Bender: Vom Platz an die Spitze – ohne Geschwisterrivalität
Tom GießLars und Sven Bender: Vom Platz an die Spitze – ohne Geschwisterrivalität
Die eineiigen Zwillinge Lars und Sven Bender haben nach ihrem Rücktritt als aktive Fußballer 2021 neue Rollen im Fußball übernommen. Jetzt, mit 35 Jahren, führen sie als Verantwortliche separate Vereine im Kampf um den Aufstieg in die 3. Liga an. Ihre Wege kreuzen sich erneut – diesmal jedoch von der Trainerbank und der Geschäftsführung aus.
Lars und Sven Bender verbrachten ihre Spielerkarrieren Seite an Seite, doch Rivalität prägte nie ihr Verhältnis. Selbst in ihrer Profizeit mieden sie die Haltung "Ich will der Bessere sein". Diese Einstellung hat sich nicht geändert, auch wenn sie sich nun in anderer Funktion gegenüberstehen.
Lars ist heute Cheftrainer des SV Wacker Burghausen. Sein Bruder Sven hingegen arbeitet als Manager bei der SpVgg Unterhaching. Beide Vereine kämpfen in dieser Saison um den Sprung in die 3. Liga.
Trotz des direkten Konkurrenzkampfs ihrer Clubs spielen die Zwillinge zusätzliche Spannungen herunter. Lars betont, dass ihre gemeinsame Vergangenheit keinen besonderen Druck mit sich bringe. Sven sieht das genauso und besteht darauf, dass ihre berufliche Rivalität sich nicht von anderen Duellen unterscheide.
Die Bender-Zwillinge gehen ihren Weg im Fußball weiterhin ohne persönliche Konkurrenz, die ihre Entscheidungen beeinflusst. Ihr Fokus liegt darauf, mit ihren jeweiligen Teams den Aufstieg zu schaffen. Ob einer oder beide erfolgreich sind – ihr Ansatz bleibt beständig und frei von Geschwisterrivalität.






