10 April 2026, 16:12

Landrat Dr. Andreas Coenen verlässt Viersen nach 19 Jahren im Amt

Plaque an einer Gebäudeseite mit Text "Aus der Abschiedsrede von George Washington" und einer zentralen menschlichen Gesichtsplastik.

Landrat Dr. Andreas Coenen verlässt Viersen nach 19 Jahren im Amt

Nach fast zwei Jahrzehnten in der Kommunalpolitik hat Dr. Andreas Coenen sein Amt als Landrat des Kreises Viersen niedergelegt. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer Karriere, die von Führungspositionen und einem starken Engagement für Nachhaltigkeit geprägt war. Nun zieht er mit seiner Familie in die Chiemgauer Region Bayerns, um ein neues Kapitel zu beginnen.

Dr. Coenen trat im März 2002 erstmals in die Verwaltung des Kreises Viersen ein – zunächst als persönlicher Referent des damaligen Landrats Dr. Vollert. Bis 2009 stieg er zum Leiter des Personalamts und Kreisdirektor auf, eine Position, die er bis 2015 innehatte.

2015 wurde er zum Landrat gewählt und 2020 im Amt bestätigt. Seine Amtszeit stand im Zeichen der Modernisierung des Kreises und der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Bei einer kürzlichen Podiumsdiskussion sprach er über nachhaltiges Bauen, die interkommunale Zusammenarbeit und den Gewerbepark Elmpt.

Bei einer Abschiedsveranstaltung skizzierte Kreisdirektor Ingo Schabrich Coenens beruflichen Werdegang. Auch Regierungspräsident Thomas Schürmann würdigte seine Verdienste. Coenen selbst blickte mit Zufriedenheit, Dankbarkeit und Stolz auf seine Amtszeit zurück.

Mit seinem Umzug will er sich nun vermehrt seinen Leidenschaften für die Alpen und den Bergsport widmen.

Coenen hinterlässt einen Kreis, der von seiner Vision für Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit geprägt ist. Während er mit seiner Familie in der neuen bayerischen Heimat Fuß fasst, übernimmt sein Nachfolger das Amt. Der Wechsel beendet eine lange und einflussreiche Ära in der Kommunalpolitik Viersens.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle