27 June 2026, 16:12

Krischer fordert langfristige Lösungen für das Deutschlandticket statt Inflationsanpassung

Deutschland-Ticket: Krischer lehnt Verknüpfung mit Inflation ab

Krischer fordert langfristige Lösungen für das Deutschlandticket statt Inflationsanpassung

Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer hat sich zur Zukunft des Deutschlandtickets geäußert. Sein Argument: Eine bloße Kopplung des Preises an die Inflation reiche nicht aus, um die langfristigen Probleme zu lösen.

Krischer kritisiert, dass der aktuelle Ansatz das Ticket in einem Zustand „dauerhafter Provisorien“ belasse. Er betont, dass eine Beteiligung des Bundes unverzichtbar sei, um voranzukommen.

Als zentrale Prioritäten nennt er die Klärung der Finanzierungsstruktur, der Verwaltung und des Marketings des Tickets. Diese Bereiche bräuchten dauerhafte Lösungen statt kurzfristiger Notlösungen. Zwar gelte die Anbindung an einen Preisindex langfristig als sinnvoll, doch sehe er darin nicht die dringendste Aufgabe.

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Der Minister äußerte zudem die Hoffnung, dass der zwischen Bund und Ländern vereinbarte Prozess Fortschritte bringe. Aktuell laufen die Beratungen im Rahmen der Verkehrsministerkonferenz.

Krischers Aussagen unterstreichen den Bedarf an stabiler, langfristiger Planung für das Deutschlandticket. Ohne Engagement des Bundes könnten zentrale Fragen zu Finanzierung und Organisation weiter offenbleiben. Nun geht es darum, eine tragfähige Einigung aller Beteiligten zu erreichen.

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