24 January 2026, 10:08

Köln schlägt gegen illegale Uber- und Bolt-Fahrten hart zu

Eine Bushaltestelle mit einem "Verkehrshinweis"-Schild, umgeben von Gras, einer Hütte, einem Zaun, einer Wand, einer Brücke, Bäumen und einem bewölktem Himmel.

Köln schlägt gegen illegale Uber- und Bolt-Fahrten hart zu

Köln geht hart gegen Mietwagen vor, die für Fahrvermittlungsdienste wie Uber und Bolt unterwegs sind. Im vergangenen Jahr deckten Kontrollen weitverbreitete Verstöße gegen das Personentransportrecht auf. Mehr als die Hälfte der überprüften Fahrzeuge erhielt Bußgelder, 140 wurden komplett stillgelegt.

2025 untersuchten städtische Behörden 730 Mietwagen, die über Plattformen wie Uber und Bolt vermarktet wurden. Die Überprüfungen führten zu 366 Ordnungswidrigkeitsverfahren, vor allem wegen Verstößen gegen Transportvorschriften. Ein zentrales Problem war, dass Fahrer nach jeder Fahrt nicht wie gesetzlich vorgeschrieben zum firmeneigenen Standort zurückkehrten.

Die Kölner Taxi-Genossenschaft hat zusätzlich über 100 Klagen gegen Uber- und Bolt-Fahrer wegen illegaler Geschäfte eingereicht. Zudem besteht der Verdacht auf Schwarzarbeit, Sozialbetrug und Steuerhinterziehung – etwa durch nicht abgeführte Beiträge zur Rente, Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung. Uber betont, dass alle Partnerunternehmen auf der Plattform die Gesetze einhalten müssten. Doch in den Berichten von 2025 wurden keine konkreten Vermietungsfirmen namentlich genannt, und die für 2026 geplanten Kontrollen lassen weitere Details noch offen.

Die Inspektionen zeigen, wie konsequent Köln gegen illegale Fahrvermittlungsdienste vorgeht. Mit 140 stillgelegten Fahrzeugen und Hunderten von Bußgeldern wird die Einhaltung der Vorschriften weiter überwacht. Für 2026 sind zusätzliche Kontrollen angekündigt, um anhaltende Verstöße zu unterbinden.

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