Köln plant Seilbahn als klimafreundliche Ergänzung für den Nahverkehr
Patrik WesackKöln plant Seilbahn als klimafreundliche Ergänzung für den Nahverkehr
Köln prüft eine neue Ergänzung für sein öffentliches Verkehrsnetz: ein Seilbahnsystem. Eine Studie aus dem Jahr 2023 bestätigte, dass das Vorhaben machbar ist und eine klimafreundliche Möglichkeit bietet, Stadtteile zu verbinden und Lücken im bestehenden Angebot zu schließen.
Die geplante Seilbahn würde mit konstanter Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde verkehren und Teile der Stadt anbinden, die derzeit schlecht von Bussen und Bahnen erschlossen sind. Im Gegensatz zum U-Bahn-Bau würde der Bau der Anlage deutlich weniger Emissionen verursachen, und die Seilbahnen selbst würden völlig emissionsfrei betrieben.
Die Gesamtkosten des Projekts werden auf etwa 125 Millionen Euro geschätzt. Sollte es genehmigt werden, könnte es laut Planern verhältnismäßig zügig umgesetzt werden. Eine endgültige Entscheidung wird jedoch erst nach den nächsten Kommunalwahlen fallen.
Erst danach könnte der Kölner Stadtrat über das Vorhaben abstimmen. Die Befürworter des Projekts argumentieren, dass es nicht nur die Verkehrsanbindung verbessern, sondern auch neue Stadtgebiete auf nachhaltige Weise erschließen würde.
Bis zu den Kommunalwahlen bleibt der Seilbahnvorschlag in der Schwebe. Bei einer Freigabe würde das System zu einem zentralen Baustein der Kölner Bemühungen, den öffentlichen Nahverkehr auszubauen und gleichzeitig die Emissionen zu senken. Die Geschwindigkeit, die Kosten und die ökologischen Vorteile der Anlage dürften die anstehende Debatte maßgeblich prägen.






