02 April 2026, 16:11

Karim Adeyemi wegen Waffenbesitzes verurteilt – Geldstrafe und Sozialstunden

Ein professioneller Basketballspieler in einem gelben Trikot und Sportschuhen dribbelt auf einem Court mit einer Tafel im Hintergrund.

Adeyemi entschuldigt sich nach Waffenschmuggels conviction - Karim Adeyemi wegen Waffenbesitzes verurteilt – Geldstrafe und Sozialstunden

Karim Adeyemi wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt

Der Stürmer von Borussia Dortmund und der deutschen Nationalmannschaft, Karim Adeyemi, ist wegen unerlaubten Waffenbesitzes rechtskräftig verurteilt worden. Der Fall geht auf einen Online-Kauf aus dem Frühjahr dieses Jahres zurück. Ein Strafbefehl, der nun rechtskräftig ist, sieht eine Geldstrafe sowie gemeinnützige Arbeit in einem sozialen Projekt vor.

Anfang 2024 hatte Adeyemi online eine sogenannte "Mystery-Box" bestellt, die Gegenstände enthielt, die nach deutschem Waffenrecht verboten sind. Die Behörden leiteten daraufhin Ermittlungen ein, die zu einem Strafbefehl gegen ihn führten. Das Urteil wurde am 30. Oktober rechtskräftig – gegen Adeyemi wurde eine Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen verhängt.

Adeyemi hat sich öffentlich bei Borussia Dortmund und der Nationalmannschaft für sein Verhalten entschuldigt. Als Teil seiner Strafe wird er sich im Jugendfußball engagieren und mit Kindern in Trainingseinheiten arbeiten. Das Projekt findet in Dortmunds Nordstadt statt, wo er sich in der Gemeinschaftsarbeit einbringen wird.

Der Fall reiht sich in eine Serie bekannter Vorfälle ein, bei denen gegen das deutsche Waffenrecht verstoßen wurde. So musste sich etwa 2024 der Influencer Niclas Matthei wegen ähnlicher Verstöße vor Gericht verantworten. Zudem sorgte ein als zu milde kritisiertes Urteil im Fall Fretterode in Thüringen für Diskussionen, da es weitere Gewalt nicht verhindert habe.

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Mit der Verurteilung ist das Verfahren gegen Adeyemi abgeschlossen. Seine gemeinnützige Arbeit beginnt in der Dortmunder Nordstadt mit Fokus auf die Jugendarbeit. Die deutschen Behörden gehen weiterhin konsequent gegen Verstöße gegen das Waffenrecht vor – auch dann, wenn Prominente betroffen sind.

Quelle