02 April 2026, 22:11

Karim Adeyemi drohen rechtliche Folgen wegen verbotener Waffen im Besitz

Fußballspieler in Sportkleidung und Helmen konkurrieren auf einem Feld, mit Zuschauern und Stadionstrukturen im Hintergrund.

Karim Adeyemi drohen rechtliche Folgen wegen verbotener Waffen im Besitz

Borussia Dortmunds Stürmer Karim Adeyemi muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, nachdem er wegen Besitzes verbotener Waffen belangt wurde. Der 23-Jährige erhielt eine Geldstrafe nach dem deutschen Waffengesetz, wobei weder Nationaltrainer Julian Nagelsmann noch DFB-Direktor Rudi Völler vom Spieler persönlich informiert wurden. Der Fall sorgt nun für öffentliche Aufmerksamkeit, nachdem das Strafmaß am 30. Oktober rechtskräftig wurde.

Adeyemi wurde ein Strafbefehl wegen des Besitzes eines Schlagrings und eines Tasers ausgestellt – beides in Deutschland als verbotene Gegenstände eingestuft. Die Strafe beläuft sich auf 60 Tagessätze, wobei die genaue Summe nicht bekannt gegeben wurde. Der Bescheid wurde am 30. Oktober rechtskräftig und bestätigt damit die juristischen Folgen.

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DFB-Technischer Direktor Rudi Völler bezeichnete den Vorfall als einen "dummen" Fehler, wie er bei jungen Menschen vorkomme. Er vermutet, Adeyemi habe gehofft, die Angelegenheit bleibe privat, da weder Nagelsmann noch Völler direkt vom Spieler darüber unterrichtet wurden. Dennoch betonte Völler, dass sich Adeyemi im Rahmen der Nationalmannschaft stets vorbildlich verhalten habe.

Der DFB plant, die Situation in Ruhe mit Borussia Dortmund, Adeyemis Verein, zu besprechen. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, wie der Club reagieren oder ob er disziplinarische Maßnahmen ergreifen wird. Der Strafbefehl ist nun verbindlich, sodass Adeyemi die Geldstrafe begleichen muss. Der Verband kündigte an, die Angelegenheit intern mit dem Spieler und dem Verein zu klären. Weitere öffentliche Stellungnahmen zu möglichen Konsequenzen für seine Karriere stehen noch aus.

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