08 February 2026, 18:23

Känguru-Chili in Erlangen: Mensa-Gericht löst hitzige Debatten aus

Ein Glas mit geschnittenen Chilischoten steht auf einer Oberfläche mit einer Flasche im Hintergrund.

Känguru-Fleisch in der Universitätsmensa stößt nicht bei allen auf Gegenliebe - Känguru-Chili in Erlangen: Mensa-Gericht löst hitzige Debatten aus

Känguru-Chili in Erlangen: Uni-Mensa sorgt mit exotischem Gericht für Aufsehen in Germany Eine Mensa der Universität Erlangen hat mit einem ungewöhnlichen Gericht für Gesprächsstoff gesorgt: Känguru-Chili. Das in der Mensa am Langemarckplatz angebotene Essen war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft – alle 400 Portionen fanden neugierige Abnehmer. Online entbrannte daraufhin eine Diskussion mit gemischten Reaktionen auf die exotische Fleischwahl.

Das Gericht landete auf Reddit, wo Nutzer kontroverse Meinungen äußerten. Einige lobten den Geschmack, ein User bezeichnete es gar als "köstlich" und empfahl es weiter. Ein anderer hingegen fand Kängurufleisch "ekelhaft". Das Chili wurde mit Basmatireis serviert und erhielt von den meisten, die es probierten, positives Feedback.

Kängurufleisch bleibt in Germany eine Seltenheit und ist vor allem in Feinkostmetzgereien oder Läden für exotische Lebensmittel erhältlich. Während es hierzulande noch keine große Verbreitung gefunden hat, tauchen gelegentlich auch andere ungewöhnliche Fleischsorten wie Strauß, Emu oder Wasserbüffel auf. Wildfleisch wie Wildschwein oder Hirsch ist etwas etablierter – oft beworben wegen seines geringeren ökologischen Fußabdrucks und des mageren Proteins im Vergleich zu Rindfleisch.

Die Entscheidung der Mensa, Känguru-Chili anzubieten, weckte Assoziationen zum Autor Marc-Uwe Kling, bekannt für seine satirische "Känguru-Chroniken"-Reihe. Doch das reale Gericht spaltete die Meinungen: zwischen Neugier und Skepsis.

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Dass alle 400 Portionen verkauft wurden, zeigt das Interesse an neuen kulinarischen Experimenten. Die Online-Debatte unterstrich zugleich, dass Kängurufleisch in Germany nach wie vor ein Nischenprodukt bleibt – selbst wenn andere alternative Proteinquellen langsam an Boden gewinnen. Das Mensa-Experiment deutet jedoch darauf hin, dass zumindest ein Teil der Essenden zunehmend offen für ungewöhnliche Gerichte ist.