30 January 2026, 00:29

Ibbenbüren setzt auf neue LED-Laternen und spart bis zu 80 Prozent Strom

Ein Kopfsteinpflasterweg in der Altstadt von Heidelberg, mit Gebäuden im Vordergrund, einem klaren blauen Himmel im Hintergrund und einer Lampe, die die Straße auf der linken Seite beleuchtet.

Ibbenbüren setzt auf neue LED-Laternen und spart bis zu 80 Prozent Strom

Ibbenbüren rüstet bis Juni 2026 rund 4.000 Straßenlaternen auf energieeffiziente LED-Technik um

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Das mit rund 1,55 Millionen Euro vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt soll deutlich vor dem Klimaziel der Stadt – Ende 2028 – abgeschlossen werden.

Den Zuschlag für die Umrüstungsarbeiten erhielt die KDK Dornscheidt GmbH mit Sitz in Königswinter, die die öffentliche Ausschreibung gewann. Das Unternehmen wird die neuen Leuchten im Eins-zu-Eins-Austausch installieren, sodass die nächtliche Beleuchtung während der gesamten Umstellungsphase durchgehend gewährleistet bleibt.

Die neuen LED-Leuchten haben eine Lebensdauer von bis zu 100.000 Betriebsstunden – etwa 24 Jahre. Sie verbessern die Lichtverteilung, erhöhen die Verkehrssicherheit und reduzieren gleichzeitig die Lichtverschmutzung. Zudem wird der Anteil an blauem Licht verringert, was der heimischen Flora, Fauna und der Gesundheit der Anwohner zugutekommt.

Durch die Umstellung rechnet die Stadt mit einem Rückgang des Stromverbrauchs um 50 bis 80 Prozent. Die Planung und Bauüberwachung obliegt dem kommunalen Versorger SWTE Kommunal. Noch ist nicht bekannt, in welchen Bereichen die Modernisierung zunächst beginnen wird.

Langfristig bringt das Projekt Ibbenbüren erhebliche Einsparungen und ökologische Vorteile: Die neuen LEDs senken nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch die Wartungskosten. Die Maßnahme ist vollständig aus Bundesmitteln für Umweltschutz finanziert und unterstützt die Klimaziele der Stadt.