14 March 2026, 00:13

Hunderte essen in Koblenz gemeinsam Pudding – nur mit Gabeln

Eine Gruppe von Menschen sitzt um einen Tisch mit einem Glas Schokoladenpudding in der Mitte, eine Person im Vordergrund isst mit einem Löffel, Hintergrund leicht unscharf.

Hunderte essen in Koblenz gemeinsam Pudding – nur mit Gabeln

Hunderte Menschen versammelten sich dieses Wochenende auf der Burg Koblenz zu einem ungewöhnlichen gesellschaftlichen Ereignis. Die Menge kam zusammen, um mit Gabeln Pudding zu essen – ein skurriler Trend, der im Internet begann und nun zu realen Treffen führt. Was als lockere Online-Challenge startete, hat sich zu einer Bewegung entwickelt, die Fremde an öffentlichen Orten zusammenbringt.

Die Idee nahm zunächst in Karlsruhe Fahrt auf, wo ein einfaches Video, das jemanden beim Puddingessen mit einer Gabel zeigte, auf TikTok viral ging. Von dort verbreitete sich der Trend rasant in andere Städte wie Stuttgart, Berlin und Hamburg, bevor er sogar nach Österreich überschwappte. Die Teilnehmer in jeder Stadt folgten demselben Ritual: Sie trafen sich an einem öffentlichen Platz, zählten gemeinsam herunter und griffen dann mit nichts als Gabeln in ihren Pudding.

Das dieswöchige Event in Koblenz lockte besonders viele Menschen an. Selbst der lokale Historiker und Videokünstler Marc Holzheimer machte mit – ein Zeichen für die breite Anziehungskraft des Trends. Nach dem Dessert sorgten die Teilnehmer dafür, dass kein Müll zurückblieb, und räumten alles sauber auf.

Was diese Versammlung besonders macht, ist ihre Einzigartigkeit. In keiner anderen deutschen Stadt oder in Nachbarländern gab es bisher vergleichbare öffentliche Pudding-Ess-Treffen. Die Organisatoren haben bereits das nächste Treffen angekündigt: Kuchen mit Stäbchen essen.

Der Trend hat sich längst von einer bloßen lustigen Internet-Challenge zu einer Möglichkeit entwickelt, Menschen im echten Leben zu verbinden – eine willkommene Abwechslung zur digitalen Isolation. Mit weiteren geplanten Events zeigt die Bewegung keine Anzeichen von Erschöpfung. Sie beweist, dass selbst die einfachsten Ideen Gemeinschaften zusammenbringen können.

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