Horst Lichters makabrer Scherz vertreibt Verkäufer aus Bares für Rares
Tom GießHorst Lichters makabrer Scherz vertreibt Verkäufer aus Bares für Rares
Eine aktuelle Folge von Bares für Rares nahm eine peinliche Wendung, als Moderator Horst Lichter einen makabren Scherz über eine Porzellanvase machte. Seine Bemerkung, die Vase könne als "Familienurne" dienen, verärgerte die Verkäufer sichtbar – am Ende verließen sie das Studio, ohne eines der Angebote anzunehmen.
Der Vorfall ereignete sich während der Aufnahmen der beliebten ZDF-Sendung. Nachdem der Experte Colmar Schulte-Goltz, ein 52-jähriger Galerist, die Vase begutachtet hatte, fiel Lichters unglücklich gewählter Kommentar. Die sichtlich gekränkten Verkäufer lehnten alle Gebote ab und gingen ohne Verkauf nach Hause.
Lichter entschuldigte sich umgehend für seinen unpassenden Scherz. Die Folge, die am 12. Januar 2026 ausgestrahlt wurde, zeigte Schulte-Goltz zudem bei der Bewertung einer Bronzestatue mit dem Titel Abendmahl des Künstlers Werner Fenn. Details über die Porzellanvase selbst bleiben in den verfügbaren Quellen jedoch unklar. Der österreichische Sender Servus TV hatte die Sequenz zuvor angekündigt und sie für die Ausstrahlung zwischen 5:25 und 5:55 Uhr eingeplant. Das übliche Format der Sendung sieht vor, dass Verkäufer Antiquitäten zur Schätzung mitbringen, während Lichter als Vermittler zwischen ihnen und den Händlern fungiert.
Der unglückliche Spruch überschattete eine eigentlich routinemäßige Bewertung. Lichters Entschuldigung kam zu spät, um das Geschäft noch zu retten – die Verkäufer verließen das Studio, ohne ihre Vase verkauft zu haben. Die Folge sorgt seitdem für Aufmerksamkeit, da sie eine unerwartete kontroverse Szene bot.
