Henrietta, das Huhn, bringt Münchner Bundespolizei in ungewöhnliche Rettungsmission
Tom GießHenrietta, das Huhn, bringt Münchner Bundespolizei in ungewöhnliche Rettungsmission
Ein entlaufenes Huhn sorgt für Aufsehen am Münchner Hauptbahnhof
Letzten Freitagabend löste ein verlorenes Huhn am Münchner Hauptbahnhof eine ungewöhnliche Rettungsaktion aus. Das Tier, das später den Namen Henrietta erhielt, war zwischen den Gleisen entdeckt worden. Die Bundespolizei griff ein, um es in Sicherheit zu bringen – der Beginn einer kuriosen Geschichte.
Alles begann, als Henrietta in der Nähe der Gleise gesichtet wurde. Beamte der Bundespolizei fingen sie schnell ein und nahmen sich ihrer an. Sie fütterten sie mit Haferbrei und tauften sie auf den Namen Henrietta.
Drei Tage lang blieb das Huhn in polizeilicher Obhut, bevor es an den Vogelnotdienst Olching, einen örtlichen Vogelrettungsdienst, übergeben wurde. Unterdessen verbreitete sich die Nachricht von dem verlorenen Tier – rund 20 Menschen meldeten sich, um Henrietta ein neues Zuhause anzubieten.
Schließlich tauchte die Besitzerin auf, eine junge Frau, die Hühner als Hobby hält. Sie erklärte, dass Henrietta die Angewohnheit habe, in Lieferwagen mit offenen Türen zu hüpfen – vermutlich war sie auf diese Weise am Bahnhof gelandet. Die Besitzerin warnte auch davor, dass das Huhn dazu neige, in Fahrzeuge zu klettern.
Trotz Spekulationen im Internet gibt es keine Hinweise darauf, dass Henriettas Rettung in den folgenden Tagen in sozialen Medien oder lokalen Nachrichten viral ging.
Henriettas kurzer Aufenthalt bei der Polizei endete, als ihre Besitzerin ausfindig gemacht wurde. Der Vorfall zeigte einmal mehr die ungewöhnliche Vorliebe des Huhns, sich in Lkw zu schleichen. Die Behörden bestätigten, dass es keine weiteren Meldungen über ähnliche Fälle mit Hühnern am Hauptbahnhof gab.
