Hennef warnt nach vier Todesfällen: Bahnübergänge im Rhein-Sieg-Kreis werden zur Gefahr
Tom GießHennef warnt nach vier Todesfällen: Bahnübergänge im Rhein-Sieg-Kreis werden zur Gefahr
Presseveranstaltung zur Sicherheit an Bahnübergängen in Hennef am Dienstag, 3. Februar 2026
Am Dienstag, den 3. Februar 2026, findet in Hennef eine Presseveranstaltung zum Thema Sicherheit an Bahnübergängen statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Sebastian Schuster, Landrat und Leiter der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg. Anlass sind vier tödliche Unfälle an örtlichen Bahnübergängen im Jahr 2025. Um 14:00 Uhr treffen sich Vertreter der Behörden am Übergang Bröltalstraße 14, um auf die anhaltenden Risiken hinzuweisen und die Vorsicht aller Verkehrsteilnehmer zu fördern.
Im Rhein-Sieg-Kreis gab es im vergangenen Jahr vier tödliche Zwischenfälle an Bahnübergängen. Die Opfer waren zwischen 49 und 73 Jahre alt. Diese Tragödien haben die Behörden veranlasst, entschlossener zu handeln.
Die Verkehrsdirektion der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg hat eine interne Kommunikations- und Präventionsstrategie gestartet. Ziel ist es, ein dauerhaftes Bewusstsein für die Gefahren zu schaffen, die entstehen, wenn Schranken und Signale ignoriert werden. Im Rahmen der Kampagne wird eine Bodenaufschrift mit Kreide in der Nähe des Übergangs aufgesprüht, um die Sicherheitsbotschaften zu verstärken.
Während der Veranstaltung werden Schuster und die Verkehrsdirektion Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger auffordern, bei geschlossenen Schranken zu warten. Sie werden zudem erläutern, wie selbst kleine Fehler an Bahnübergängen schwere Folgen haben können.
Die Presseveranstaltung soll die Zahl der Unfälle verringern, indem sie die Öffentlichkeit an grundlegende Sicherheitsregeln erinnert. Die Kreideaufschrift und direkte Warnungen dienen als sichtbare Mahnmale am Übergang Bröltalstraße. Die Behörden hoffen, dass diese Maßnahmen weitere Tragödien in der Region verhindern werden.
