07 May 2026, 16:24

Henkel stemmt sich gegen Millionenkosten durch explodierende Materialpreise

Balkendiagramm, das den Verbraucherpreisindex von Oktober 2020 bis Oktober 2021 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel stemmt sich gegen Millionenkosten durch explodierende Materialpreise

Henkel kämpft mit steigenden Materialkosten, die dem Konzern bereits zusätzliche Ausgaben in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro beschert haben. Das Unternehmen hat die Preise im Industriegeschäft bereits angehoben, doch bei Konsumgütern bleiben Preiserhöhungen vorerst ungewiss. Vorstandschef Carsten Knobel warnte, dass weitere Anpassungen nötig sein könnten, falls der Kostendruck anhält.

Die Materialausgaben bei Henkel sind im hohen einstelligen Prozentbereich gestiegen und haben das Unternehmen zwischen 400 und 500 Millionen Euro gekostet. Um gegenzusteuern, verhandelt der Konzern Lieferantenverträge neu und passt die Marktpreise dort an, wo es möglich ist.

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Im Konsumgüterbereich geht Henkel behutsam vor. Statt flächendeckender Preiserhöhungen setzt das Unternehmen auf selektive Anpassungen, die an neue Produktinnovationen geknüpft sind. Knobel schloss jedoch breiter angelegte Preiserhöhungen für Verbraucher ab 2026 nicht aus, sollte der finanzielle Druck bestehen bleiben.

Die Lage bleibt unberechenbar, und die weitere Kostenentwicklung ist schwer vorhersehbar. Aktuell versucht Henkel, durch Kostensenkungsmaßnahmen und gezielte Preisanpassungen die Belastung für Verbraucher zu mildern, die bereits unter finanzieller Anspannung leiden.

Während die Industriesparte des Konzerns die Preise bereits erhöht hat, bleiben Konsumgüter vorerst verschont. Sollten die Materialkosten jedoch weiter steigen, könnten 2026 auch hier breitere Preiserhöhungen folgen. Henkel beobachtet die Entwicklung weiterhin genau und sucht nach Wegen, um die finanziellen Auswirkungen für Kundinnen und Kunden so gering wie möglich zu halten.

Quelle