06 May 2026, 03:51

Häusliche Gewalt: Menden diskutiert Schutz und Hilfsangebote für Betroffene

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Solidarität und Feminismus" und hat parkende Fahrzeuge und Gebäude im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Häusliche Gewalt: Menden diskutiert Schutz und Hilfsangebote für Betroffene

Öffentliche Diskussion zu häuslicher Gewalt in der Dorte-Hilleke-Bibliothek Menden

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am 26. November 2025 findet in der Dorte-Hilleke-Bibliothek in Menden eine öffentliche Veranstaltung zum Thema häusliche Gewalt statt. Die Diskussionsrunde ist Teil der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ und soll das Bewusstsein für das Thema schärfen sowie Betroffenen Unterstützung anbieten. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung bis zum 25. November ist jedoch erforderlich.

Als Hauptrednerin wird Merle Schumann-Base, Leiterin des AWO-Frauenhauses im Märkischen Kreis, durch den Abend führen. Sie erläutert die Arbeit der Einrichtung, die Frauen und Kindern, die vor Gewalt fliehen, Schutz und Hilfe bietet. Zudem wird eine Betroffene von häuslicher Gewalt ihre persönlichen Erfahrungen teilen und Fragen aus dem Publikum beantworten.

Veranstalter sind das AWO-Frauenhaus, die Dorte-Hilleke-Stadtbibliothek und das Gleichstellungsbüro der Stadt Menden. Interessierte können sich per E-Mail unter stadtbuecherei@unsere-website oder telefonisch unter 49 2373 903-1600 anmelden. Beginn ist um 18:00 Uhr.

Häusliche Gewalt bleibt oft unsichtbar, betrifft aber unzählige Menschen. Die Organisator:innen hoffen, mit der Veranstaltung einen offenen Dialog anzuregen und über Hilfsangebote für Betroffene zu informieren. Im Mittelpunkt stehen praktische Informationen, wie Betroffene Unterstützung erhalten können. Durch den Vortrag von Schumann-Base und den Erfahrungsbericht der Betroffenen soll ein häufig tabuisiertes, aber weit verbreitetes Problem ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. Die Veranstaltung ist eine von vielen Initiativen im Rahmen der 16 Tage gegen geschlechtsspezifische Gewalt.

Quelle