Hamm passt 2026 Gebühren und Steuern an – doch bleibt günstiger als die Region
Marlene SeifertHamm passt 2026 Gebühren und Steuern an – doch bleibt günstiger als die Region
Hamm erhöht Gebühren und Steuern 2026 leicht – bleibt aber unter regionalem Durchschnitt
Ab 2026 steigen in Hamm die lokalen Abgaben und Steuern leicht an, bleiben jedoch deutlich unter den Durchschnittswerten der Region. Die Anpassungen erfolgen vor dem Hintergrund von Rechtsreformen und wachsenden Ausgaben. Bürgermeister Dietmar Henrich, der kürzlich für eine zweite Amtszeit bestätigt wurde, wird die Änderungen nach der Ratsentscheidung am 9. Dezember begleiten.
Der Stadtrat von Hamm wird auf seiner Sitzung am 9. Dezember die neue Gebühren- und Steuerstruktur final beschließen. Trotz steigender Kosten fallen die Erhöhungen im Vergleich zu Nachbarcommunen moderat aus. Ein Vier-Personen-Haushalt wird voraussichtlich etwa 81 Euro mehr pro Jahr zahlen und kommt damit auf eine Gesamtbelastung von 1.355 Euro.
Bei der Grundsteuer B gibt es leichte Anpassungen, um nach einer bundesweiten Rechtsreform die Einnahmenneutralität zu wahren. Der Hebesatz für Wohnimmobilien steigt von 669 auf 678 Prozent, während er für gewerbliche Objekte von 1.338 auf 1.356 Prozent angehoben wird. Einige Dienstleistungen werden teurer: Die Entwässerungsgebühren klettern um etwa zehn Prozent, die Müllabfuhr um 6,85 Prozent. Die Kosten für Einäscherungen erhöhen sich um sechs bis sieben Prozent, Bestattungsgebühren um rund 1,7 Prozent. Unverändert bleiben hingegen die Gebühren für Straßenreinigung und Grünabfallentsorgung. Auch die Marktstandgebühren für Wochenhändler bleiben 2026 stabil. Bürgermeister Dietmar Henrich trat seine zweite Amtszeit am 1. Januar 2026 an, nachdem der Rat ihn am 8. Dezember wiedergewählt hatte. Unter seiner Führung wird die Stadt die finanziellen Anpassungen umsetzen.
Trotz der Änderungen bleibt Hamm eine der günstigsten Kommunen der Region. Während einige Gebühren steigen, bleiben andere stabil – so bleiben die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger überschaubar. Die endgültige Beschlussfassung am 9. Dezember wird die genaue Struktur für 2026 festlegen.
