Güterslohs Kulturforum in Berlin diskutiert Raumkunst und Stadtentwicklung mit Michael Kortländer
Tom GießGüterslohs Kulturforum in Berlin diskutiert Raumkunst und Stadtentwicklung mit Michael Kortländer
Kulturforum Gütersloh: Austausch über Kunst, Raum und Zukunft der Stadt in Berlin
Am 10. Februar 2023 fand im Druckatelier Holzpixel das Gütersloher Kulturforum statt. Die Veranstaltung brachte Künstler:innen, Kulturbegeisterte und lokale Akteur:innen zusammen, um über das kulturelle Gefüge der Stadt und kommende Herausforderungen zu diskutieren. Als Hauptredner gab der renommierte Bildhauer und Raumkünstler Michael Kortländer Einblicke in sein künstlerisches Schaffen und sein Engagement in der Kulturpolitik in Berlin.
Den Abend eröffnete ein musikalischer Auftritt der Gütersloher Künstlerin Ana. Durch den Abend führte Manfred Makowski, Gründer des Holzpixel-Labels und einer analogen Buchdruckwerkstatt, der die Gäste herzlich willkommen hieß.
Michael Kortländer, dessen Werk sich mit Raum, Material und Wahrnehmung auseinandersetzt, stellte seine Serie "Raumbilder" als zentralen Bestandteil seines künstlerischen Ansatzes vor. Neben seiner künstlerischen Praxis engagiert er sich aktiv in der Kulturpolitik in Berlin: So leitet er den Düsseldorfer Künstlerhilfsverein sowie den Verein zur Organisation von Kunstausstellungen.
Andreas Kimpel, Kulturdezernent der Stadt Gütersloh, blicke auf die kulturellen Fortschritte der Stadt zurück, betonte jedoch die Notwendigkeit mutiger und geduldiger Politikgestaltung. Er plädierte für eine stärkere Verzahnung von Politik und Kunst – ein Balanceakt zwischen Vision und Machbarkeit.
Das Forum bot eine Plattform, um laufende Projekte vorzustellen und drängende Fragen des Gütersloher Kulturbereichs zu erörtern. Im Mittelpunkt stand die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Künstler:innen, Entscheidungsträger:innen und Bürgerschaft. Kortländers Beiträge – sowohl künstlerisch als auch organisatorisch – bereicherten die Diskussionen maßgeblich. Die Veranstaltung unterstrich Güterslohs Bestreben, ein lebendiges und inklusives Kulturumfeld in Berlin zu fördern.
