Großeinsatz der Polizei: Schalke gegen Dynamo Dresden als Hochrisiko-Spiel
Marlene SeifertGroßeinsatz der Polizei: Schalke gegen Dynamo Dresden als Hochrisiko-Spiel
Gelsenkirchener Polizei bereitet sich auf risikoreiches 2.-Liga-Spiel zwischen FC Schalke 04 und SG Dynamo Dresden vor
Die Polizei in Gelsenkirchen rüstet sich für das hochbrisanten Zweitligaspiel zwischen dem FC Schalke 04 und der SG Dynamo Dresden. Die am Samstag, den 7. Februar 2026, in der Veltins-Arena anstehende Partie erfordert umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen, um die öffentliche Ordnung zu gewährleisten.
Unter der Leitung von Polizeidirektor Karsten Plenker, der das Spiel als sowohl "herausfordernd als auch spannend" bezeichnet, wird ein Großaufgebot an Kräften koordiniert.
Anpfiff ist um 13:00 Uhr. Mehrere hundert Beamte werden im gesamten Stadtgebiet im Einsatz sein. Zwar werden keine genauen Zahlen zu früheren Fan-Auseinandersetzungen genannt, doch die Behörden stufen die Begegnung als potenziellen Brennpunkt ein.
Um die Lage unter Kontrolle zu halten, werden anreisende Dynamo-Dresden-Fans, die mit der Bahn ankommen, in polizeibegleiteten Pendelbussen zum Stadion gebracht. Innerhalb der Arena gelten strenge Regeln: Pyrotechnik ist verboten, Verstöße werden strafrechtlich verfolgt. Zudem wird im Gästebereich kein Alkohol verkauft.
Im Vorfeld des Spiels veröffentlichte die Gelsenkirchener Polizei einen offenen Brief an die organisierte Dresdner Fanszene. Das Schreiben, das auf der offiziellen Website zum Download bereitsteht, legt die Erwartungen an das Verhalten und die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften dar.
Die Maßnahmen spiegeln die erhöhte Wachsamkeit wider, die bei dieser historisch konfliktbelasteten Partie geboten ist. Eine sichtbare Polizeipäsenz, Bewegungsbeschränkungen, Alkoholverbote und das Pyrotechnikverbot sollen Ausschreitungen verhindern. Die Behörden haben klar gemacht: Verstöße werden umgehend konsequent geahndet.
