„Glühwürmchen“-Aktion in Viersen macht Kinder im Straßenverkehr sichtbarer
Marlene Seifert„Glühwürmchen“-Aktion in Viersen macht Kinder im Straßenverkehr sichtbarer
Bunte Aktion für mehr Verkehrssicherheit in Viersen
Letzte Woche fand in Viersen eine farbenfrohe Kampagne für mehr Sicherheit im Straßenverkehr statt. Am Mittwoch, dem 3. Dezember, beteiligten sich örtliche Kindergärten und Grundschulen an der Initiative "Glühwürmchen", um auf die Bedeutung guter Sichtbarkeit hinzuweisen. Die Aktion sollte Autofahrer zu erhöhter Aufmerksamkeit mahnen und Eltern dazu ermutigen, ihre Kinder das ganze Jahr über mit reflektierender Kleidung auszustatten.
Über 160 Kindergärten und 40 Grundschulen im gesamten Kreisgebiet erhielten eine Einladung zur Teilnahme. In Grefrath machten die Erstklässler der Gemeinschaftsgrundschule den Anfang. Verkehrssicherheitsberater Martin Gennert, Polizeihauptmeister Tobias Stapper, die Bezirksbeamtin Frauke Frantzen und Ulrich Heks begleiteten die Kinder durch das Programm.
Rund 120 Schülerinnen und Schüler trugen Warnwesten, schwenkten Taschenlampen und befestigten blinkende LED-Accessoires, um im Straßenverkehr besser gesehen zu werden. Die Aktion lenkte den Blick auf die Gefahren, denen Kinder – besonders an dunklen Wintermorgen und -abenden – im Verkehr ausgesetzt sind. Gennert lobte im Nachhinein die hohe Beteiligung und die Begeisterung, mit der die Jungen und Mädchen die Sicherheitsbotschaft der Kampagne verinnerlichten.
Die "Glühwürmchen"-Initiative vereinte Schulen, Polizei und Kinder, um gemeinsam für mehr Sicherheit auf den Straßen zu werben. Mit leuchtenden Utensilien und reflektierender Ausrüstung rückte die Aktion das Thema Sichtbarkeit in den Fokus. Die Organisatoren hoffen, dass die Botschaft bei Autofahrern und Eltern langfristig ein Bewusstsein für mehr Achtsamkeit schafft.
