Gladbachs Interimstrainer Polanski kämpft um seine Zukunft in der Krise
Patrik WesackGladbachs Interimstrainer Polanski kämpft um seine Zukunft in der Krise
Borussia Mönchengladbach steht nach acht Spieltagen mit nur drei Punkten auf dem letzten Platz der Bundesliga-Tabelle. Die krisegeplagte Mannschaft muss nun unter Interimstrainer Eugen Polanski zwei entscheidende Ligaspiele und ein DFB-Pokal-Duell bestreiten – doch seine Zukunft bleibt ungewiss.
Polanski übernahm das Team als Übergangstrainer, konnte bisher jedoch keinen Sieg einfahren. Die schwache Form der Mannschaft hält an: In dieser Saison blieb Gladbach in der Bundesliga ohne einen einzigen Dreier.
Vor der Länderspielpause im November warten in der Liga noch Partien gegen den FC St. Pauli und den 1. FC Köln auf die Borussen. Dazu kommt am Dienstagabend das Pokalspiel gegen den Karlsruher SC – ein weiteres Druckmittel in der aktuellen Situation.
Der Verein will in Kürze eine klare Perspektive für Polanskis Rolle vorlegen. Sollten die Ergebnisse sich bessern, könnte er einen langfristigen Vertrag erhalten. Weitere Niederlagen hingegen dürften die Vereinsführung zum Umdenken zwingen. Selbst eine Pleite gegen den Karlsruher SC müsste nicht sofort das Aus bedeuten – doch zwei Niederlage in Folge würden sein Schicksal vermutlich besiegeln.
Die nächsten drei Spiele werden über Polanskis Zukunft entscheiden. Starke Leistungen könnten seinen Verbleib über den November hinaus sichern. Bleiben die Erfolge jedoch aus, wird der Verein wahrscheinlich nach einem neuen Cheftrainer Ausschau halten.






