Gewerkschaft NGG fordert sechs Prozent mehr Lohn für Gastronomie während der WM
Patrik WesackGewerkschaft NGG fordert sechs Prozent mehr Lohn für Gastronomie während der WM
Die bevorstehende Weltmeisterschaft rückt die Arbeitsbedingungen im Rhein-Kreis Neuss in den Fokus. Die Gewerkschaft NGG fordert eine Lohnerhöhung von sechs Prozent für alle Beschäftigten in der Gastronomie, darunter Köche und Servicekräfte. Für vollzeitbeschäftigte Fachkräfte würde dies mindestens 164 Euro mehr im Monat bedeuten.
Ina Korte-Grimberg von der NGG Krefeld-Neuss appellierte an die DEHOGA-Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter während des Turniers fair zu behandeln. Sie warnt davor, dass übermäßige Überstunden die Branche langfristig schwächen würden.
Die Gewerkschaft plant, unmittelbar nach Beginn der WM die Tarifverhandlungen für die Gastronomie in Nordrhein-Westfalen aufzunehmen. Im Mittelpunkt stehen höhere Löhne und geregeltere Arbeitszeiten. Zudem müssen Restaurants bei der Schichtplanung Rücksicht auf Beschäftigte mit Pflegeverantwortung nehmen.
Die NGG besteht darauf, dass alle während der WM geleisteten Zusatzstunden bezahlt werden. Zudem fordert sie, dass Arbeitgeber für Stoßzeiten während der Spiele zusätzliches Personal einstellen, um eine „WM der Überstunden“ zu verhindern. Die Verhandlungen mit dem DEHOGA soll die NGG direkt führen, um diese Forderungen durchzusetzen. Eine Lohnerhöhung von sechs Prozent würde den Beschäftigten spürbare finanzielle Entlastung bringen. Die Gewerkschaft betont, dass motivierte Teams entscheidend für den Erfolg der Branche während des Turniers sind.






