Gescher investiert 6,4 Millionen Euro in die barrierefreie und klimagerechte Sporthallen-Sanierung
Patrik WesackGescher investiert 6,4 Millionen Euro in die barrierefreie und klimagerechte Sporthallen-Sanierung
Die Gemeinde Gescher hat 6,4 Millionen Euro für die umfassende Sanierung ihrer Sporthalle eingeworben. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Anlage zu modernisieren und ihre Barrierefreiheit sowie Energieeffizienz deutlich zu verbessern. Regierungspräsident Andreas Bothe hat die Initiative öffentlich unterstützt.
Die Sanierung wird langjährige Mängel der Sporthalle beheben. Dazu gehören die Beseitigung wiederkehrender Rohrlecks unter dem Bodenbelag sowie die Instandsetzung des Daches, der Wände und Fußböden. Durch diese Maßnahmen soll die Lebensdauer des Gebäudes verlängert und die Instandhaltungskosten gesenkt werden.
Auch bei der Barrierefreiheit gibt es erhebliche Fortschritte: Eine neue Tribüne ermöglicht künftig die gleichberechtigte Teilnahme an Sportevents. Sicherheitsrelevante Bauteile werden erneuert, und Türen werden barrierearm gestaltet.
Ein zentrales Anliegen des Projekts ist die Steigerung der Energieeffizienz. Durch die Modernisierung wird die Halle nachhaltiger und kostengünstiger im Betrieb. Die Arbeiten tragen zudem zum Klimaschutz bei, indem sie den Energieverbrauch der Einrichtung reduzieren.
Die Förderung stammt aus dem Programm „Energieeffiziente öffentliche Gebäude“ im Rahmen des EFRE/JTF Nordrhein-Westfalen 2021–2027. Sie deckt 80 Prozent der Gesamtkosten ab. Bürgermeisterin Anne Kortüm betonte, wie wichtig diese finanzielle Unterstützung für die Gemeinde sei.
Das Projekt verwandelt die Sporthalle in einen funktionaleren, zugänglicheren und nachhaltigeren Ort. Dank der Förderung sind die meisten Sanierungskosten gedeckt. Die Arbeiten sollen in Kürze beginnen – mit Rückendeckung durch lokale und regionale Behörden.






