Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt
Patrik WesackFußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit besonderem Fußballturnier
In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem besonderen Fußballturnier zu Ende. Unter dem Motto "Kick gegen Rassismus" trafen sich neun lokale Mannschaften, um ein Zeichen für Zusammenhalt und Vielfalt zu setzen. Statt Pokale erhielten die Spielerinnen und Spieler ein gemeinsames Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus".
Das Turnier stand unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz. Mit dabei waren Teams der Abou-Bakr-Moschee, von GL Service, der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), einer syrischen Gemeinschaft, der SPD, Guinea United, dem SV 09 Special Team sowie des Bündnisses gegen Rassismus und für Vielfalt. Anders als bei klassischen Wettbewerben leiteten keine Schiedsrichter die Spiele – im Mittelpunkt standen Fairplay und gegenseitiger Respekt.
Die IGMG Bergisch Gladbach e.V. ging zwar als Sieger aus dem Turnier hervor, doch die Veranstalter betonten, dass es vor allem um Begegnung und nicht um den Sieg ging. Die Aktion war Teil der jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus, einer Initiative des Deutschen Instituts für Menschenrechte, die sich für Antirassismus und die Würde des Menschen einsetzt.
Das Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt – ein informelles Netzwerk aus über 30 sozialen, religiösen und politischen Gruppen – unterstützte die Organisation des Turniers. Das 2024 gegründete Bündnis setzt sich für eine offene und inklusive Gemeinschaft in Bergisch Gladbach ein.
Mit dem Fokus auf Solidarität bildete das Turnier den Abschluss der diesjährigen Antirassismus-Kampagne. Statt Preise gab es ein symbolisches Banner als Erinnerung an den Tag – und eine klare Botschaft der Einheit. Die Veranstaltung unterstrich die anhaltenden Bemühungen, Diskriminierung in der Stadt entgegenzutreten.






