Frieden statt Waffen: Mönchengladbach diskutiert militärische Vorbereitung und Alternativen
Patrik WesackFrieden statt Waffen: Mönchengladbach diskutiert militärische Vorbereitung und Alternativen
Öffentlicher Vortrag zu militärischer Vorbereitung und der Notwendigkeit von Frieden in Mönchengladbach
Am Dienstag, dem 25. November, findet in Mönchengladbach eine öffentliche Veranstaltung zum Thema militärische Vorbereitung und die Dringlichkeit von Frieden statt. Organisiert vom Rosa-Luxemburg-Club wird dort diskutiert, ob Russland tatsächlich eine Bedrohung darstellt und ob es Alternativen zur Kriegsvorbereitung gibt. Die Teilnahme ist kostenlos und für alle Interessierten offen.
Beginn ist um 19:00 Uhr im Katholischen Forum, Bettrather Straße 22, Raum 043. Die Referent:innen werden auf wachsende Sorgen in Bezug auf Russland eingehen – darunter die Befürchtung eines möglichen Angriffs auf einen baltischen NATO-Staat. Diese Ängste haben zu verstärkten Forderungen nach Kriegsvorbereitungen in Schulen, Krankenhäusern und kritischer Infrastruktur geführt.
Als Gast wird Reiner Braun, Vorstandsmitglied des Internationalen Friedensbüros (IPB), per Zoom zugeschaltet sein. Das IPB, das weltweit größte Friedensnetzwerk, vertritt über 440 Organisationen in mehr als 100 Ländern. Braun und weitere Teilnehmer:innen werden erörtern, ob militärische Bereitschaft die einzige Lösung ist oder ob eine Kultur des Friedens eine tragfähige Alternative bieten könnte. Zentrale Fragen werden sein: Wie realistisch ist die russische Bedrohung? Und wie können Gesellschaften sich von einer Fixierung auf Konfliktvorbereitung lösen? Die Veranstalter:innen möchten eine offene Debatte über Sicherheitspolitik und friedliches Zusammenleben anregen.
Der Vortrag bietet eine Plattform, um militärische Strategien und die Möglichkeit eines nicht-konfrontativen Ansatzes zu diskutieren. Die Teilnehmer:innen können mit einer detaillierten Analyse der aktuellen Verteidigungspolitik und ihrer Folgen rechnen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – alle sind herzlich willkommen, mitzudiskutieren.
