28 January 2026, 04:20

Frauenstreik in Mönchengladbach fordert Gleichberechtigung und faire Löhne am 9. März

Eine Gruppe von Menschen mit einem Transparent, auf dem "Kein Feminismus ohne Transfrauen" steht, und verschiedenen Schildern, die in einer öffentlichen Fläche stehen.

Frauenstreik in Mönchengladbach fordert Gleichberechtigung und faire Löhne am 9. März

Frauenstreik in Mönchengladbach am 9. März – Kampf gegen strukturelle Ungleichheit

Am 9. März findet in Mönchengladbach ein Frauenstreik statt, organisiert von der Orga Zelle Mönchengladbach. Die Aktion richtet sich gegen tief verwurzelte Ungerechtigkeiten in der Care-Arbeit, bei der Bezahlung und in der sozialen Absicherung. Die Initiatorinnen fordern Maßnahmen gegen die systematische Unterfinanzierung und Abwertung von Berufen, die mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden.

In Mönchengladbach leisten Frauen den Großteil der bezahlten und unbezahlten Arbeit – doch viele kämpfen mit finanzieller Not und mangelnder Anerkennung. Care-Berufe, in denen überwiegend Frauen tätig sind, bleiben schlecht bezahlt und gesellschaftlich unterbewertet. Unterstützungsangebote für Gewaltbetroffene sind überlastet, während Alleinerziehende unter wachsendem Druck stehen.

Der zentrale Demonstrationsort ist der Sonnenhausplatz. Die Organisatorinnen suchen noch Freiwillige, die beim Verteilen von Flyern oder am Aktionstag helfen. Auf kommunaler Ebene sind Einrichtungen wie das städtische Gleichstellungsbüro und das Frauenhaus Rheydt eingebunden. Auch regionale Institutionen wie die Hochschule Niederrhein und das Mönchengladbacher Finanzamt unterstützen die Initiative über ihre Gleichstellungsbeauftragten. Der Streik richtet sich nicht nur an Frauen, sondern an alle, die von diesen Missständen betroffen sind oder sich gegen sie engagieren. Ziel ist es, Lücken in der Finanzierung, bei Löhnen und in sozialen Strukturen aufzudecken – und konkrete Veränderungen zu erwirken.

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Am 9. März werden Beschäftigte, Eltern und Aktivistinnen gemeinsam für fairere Bedingungen kämpfen. Angesichts der chronischen Unterfinanzierung im Gesundheits- und Sozialbereich hoffen die Organisatorinnen, dass die Aktion eine Debatte über die Wertschätzung von Arbeit und Fürsorge anstoßen wird. Lokale Gruppen suchen weiterhin Unterstützung, um ihre Forderungen Gehör zu verschaffen.