06 January 2026, 14:31

FDP-Politiker sorgen mit Muppets-Protest für politischen Eklat in Stuttgart

Eine lachende Frau mit Brille und einem weißen und schwarzen Hut.

Liberales Muppet-Show: FDP-Spitzenpolitiker sorgen für Comedy-Act - FDP-Politiker sorgen mit Muppets-Protest für politischen Eklat in Stuttgart

Politischer Eklat beim Stuttgarter Dreikönigstreffen: FDP-Politiker stören mit Muppets-Protest

Beim traditionellen Epiphaniasempfang in Stuttgart ist es zu einem politischen Eklat gekommen, nachdem zwei FDP-Politiker die Veranstaltung mit einer Muppets-inspirierten Protestaktion unterbrochen hatten. Wolfgang Kubicki und Marie-Agnes Strack-Zimmermann inszenierten aus einer Opernloge heraus eine satirische Performance, in der sie politische Gegner als Figuren aus der Muppet Show persiflierten. Ihre Aktion fällt in eine Phase erhitzter Stimmungen, geprägt von verbalen Schlagabtäuschen mit dem russischen Funktionär Dmitri Medwedew und dem Linkspolitiker Jan van Aken.

Der Vorfall begann, als Kubicki und Strack-Zimmermann in einer Loge über der Bühne des Stuttgarter Opernhauses erschienen – verkleidet als Statler und Waldorf, die grantigen Balkonkritiker aus der Muppet Show. Von dort aus kommentierten sie die Reden beim Dreikönigstreffen mit spitzen Zwischenrufen. Strack-Zimmermann scherzte, sie sei „nicht Miss Piggy“, deutete aber an, Kubicki könne durchgehen als Kermit.

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Die Aktion folgte auf Tage voller scharfer Wortgefechte. Kubicki hatte zuvor vor einer linksextremen Terrorgruppe gewarnt, die eine deutsche Großstadt lahmlegen könnte. Zudem warf er dem Linken-Politiker Jan van Aken vor, Gewalt gegen Wohlhabende gutzuheißen. Van Aken amüsiere sich über die Idee, „die Reichen abzuknallen“, und verharmlose linksextreme Straftaten als legitim, so Kubicki. Die Auseinandersetzung eskalierte weiter, als Kubicki auf jüngste Provokationen Dmitry Medwedews reagierte. Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats hatte CDU-Chef Friedrich Merz als „Löffellecker“ verspottet und scherzhaft dessen Entführung angedeutet. Kubicki konterte mit der spitzen Bemerkung, Medwedew solle sich doch lieber van Aken als Entführungsopfer aussuchen, wenn er schon einen deutschen Politiker kidnappe wolle.

Der Opernhaus-Protest und die anschließenden Wortgefechte verdeutlichen die zunehmende politische Spaltung in Deutschland. Kubicki und Strack-Zimmermann lenkten mit ihrer Aktion die Aufmerksamkeit auf ihre Kritik an linker Rhetorik und ausländischen Provokationen. Medwedews Äußerungen wiederum unterstreichen die anhaltenden Spannungen zwischen Russland und westlichen Führungen im Zuge des Ukraine-Kriegs.