17 December 2025, 04:11

Ex-Oberbürgermeister Westphal kassiert über 200.000 Euro jährlich als RWE-Aufsichtsrat

Zwei creme- und blauer Doppeldeckerbusse unter einem Schuppen geparkt, eine rote Box mit Zahlen, ein Buch, ein weißer und schwarzer Pfahl, eine gelbe Tafel mit weißen Plakaten und ein Mann in einer schwarzen Jacke, der auf der Straße in einem Busdepot geht.

Ex-Oberbürgermeister Westphal kassiert über 200.000 Euro jährlich als RWE-Aufsichtsrat

Dortmunds Ex-Oberbürgermeister erhält voraussichtlich über 200.000 Euro als RWE-Aufsichtsrat

Nach seiner Wahlniederlage landet Dortmunds früherer Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) weich: als Mitglied im Aufsichtsrat von RWE.

2025-12-15T14:21:00+00:00

Der ehemalige Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) wird auch nach seiner Wahlniederlage weiterhin mehr als 200.000 Euro jährlich als Mitglied des RWE-Aufsichtsrats verdienen. Seine Position bleibt trotz der jüngsten Niederlage gesichert – seine Amtszeit läuft mindestens bis April 2027. Die Regelung spiegelt die enge finanzielle Verknüpfung zwischen der Stadt und dem Energiekonzern wider.

Westphal war bereits während seiner Amtszeit als Oberbürgermeister in den RWE-Aufsichtsrat eingetreten, um die Interessen Dortmunds zu vertreten. Die Stadt hält über ihr kommunales Versorgungsunternehmen 25 Millionen RWE-Aktien – den größten öffentlichen Anteil am Energieunternehmen. Zu seinen Aufgaben gehören die Mitgliedschaft im Aufsichtsrat sowie im Prüfungsausschuss.

Seine Bezüge von RWE bleiben unverändert, was ihm nach dem Verlust des Bürgermeisteramts finanzielle Stabilität sichert. Durch die Beteiligung der Stadt ist die Vertretung im Aufsichtsrat langfristig gesichert; Westphals Amtszeit ist noch für mehrere Jahre festgeschrieben. Die Konstellation unterstreicht die engen wirtschaftlichen Verbindungen zwischen der Stadt und dem Energiekonzern.

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