Essens vergessene Kriegsgeschichte: Wie Künstler den Ersten Weltkrieg prägten
Patrik WesackEssens vergessene Kriegsgeschichte: Wie Künstler den Ersten Weltkrieg prägten
Öffentlicher Vortrag beleuchtet Essens Rolle im Ersten Weltkrieg und den Einfluss seiner Kulturschaffenden
Am 6. November 2025 um 18:00 Uhr findet eine kostenlose öffentliche Veranstaltung statt, die sich mit Essens Bedeutung im Ersten Weltkrieg und der Prägung durch lokale Künstlerpersönlichkeiten beschäftigt. Organisiert wird der Abend vom Historischen Verein für Stadt und Stift Essen. Im Mittelpunkt steht die Stadt, die einst als "Rüstkammer des Reiches" bekannt war – ein Verweis auf ihre zentrale Rolle in der Rüstungsproduktion.
Robert Welzel, Vorstandsmitglied des Historischen Vereins, wird den Vortrag im Volkshochschulzentrum Essen (VHS Essen) leiten. Unter dem Titel "Essener Kulturschaffende und Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg" untersucht er, wie heimische Künstler die Kriegsnarrative mitgestalteten. Dabei rückt er Persönlichkeiten wie Maria Weinand, Karl Hapke und Edmund Körner in den Fokus, die sich im Rahmen des Essener "Kriegswohlfahrtsdienstes" engagierten.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung jedoch erwünscht. Interessierte finden weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Registrierung unter www.vhs-essen.de (Kursnummer 252.1B006N). Die Veranstaltung entsteht in Kooperation zwischen dem Historischen Verein und der VHS Essen.
Der Vortrag bietet eine vertiefte Auseinandersetzung mit Essens Kriegsgeschichte und den kulturellen Kräften, die sie prägten. Die Teilnehmer erwarten Einblicke in die industrielle Vergangenheit der Stadt sowie in das Wirken jener Künstler, die den Krieg ideell unterstützten. Eine Anmeldung ist bis zum Veranstaltungstag möglich.






