16 February 2026, 10:25

Essen verwandelt zwei Plätze in grüne Oasen gegen Hitze und Starkregen

Ein Plaza Mayor in einem Stadtplatz mit einem zentralen Brunnen, umgeben von Bänken, Topfpflanzen, Straßenmasten, Straßenlaternen, einem Uhrenturm und Gebäuden mit Fenstern unter einem klaren blauen Himmel.

Essen verwandelt zwei Plätze in grüne Oasen gegen Hitze und Starkregen

Zwei öffentliche Plätze in Essen sollen in Kürze umfassend umgestaltet werden, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Die Stadt plant, den Marktplatz Überruhr-Hinsel und den Giebelplatz in der Margarethenhöhe in grünere, kühlere Freiräume zu verwandeln. Laut Angaben der Verantwortlichen sollen die Maßnahmen Hitzestress verringern, Starkregen besser bewältigen und die Lebensqualität vor Ort steigern.

Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität hatte die Pläne bereits im Januar gebilligt. Im Februar sicherte der Stadtrat die Finanzierung und gab das Startzeichen für die Bauarbeiten, die nun im Sommer 2026 beginnen sollen.

Am Marktplatz Überruhr-Hinsel wird der Asphalt entfernt und durch hellen Belag ersetzt. Fast 1.000 Quadratmeter neue Grünflächen entstehen, darunter breite Beete und zusätzliche Bäume. Um plötzliche Regengüsse aufzufangen, wird am tiefer gelegenen Ende des Platzes eine flache Mulde Regenwasser sammeln. Die Parkplätze reduzieren sich von 70 auf 45 Stellplätze, wobei die verbleibenden Flächen mit wasserdurchlässigen Steinen und Rasenfugen gestaltet werden. Für die Planung sind 47.000 Euro veranschlagt, die Baukosten belaufen sich auf 1 Million Euro.

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Auch der Giebelplatz in der Margarethenhöhe verliert großen Teile seines Asphalts. Drei neue Bäume markieren künftig den Eingang, während bestehende Bäume durch Bodenaustausch mehr Wurzelraum erhalten. Eine Hecke umschließt den Platz, und mehrere begrünte Flächen lockern die Fläche auf. Die Parkplätze schrumpfen von 29 auf 18 Stellplätze, wobei Schotterrasen den bisherigen Teerbelag ersetzt. Die Umgestaltung kostet 38.000 Euro für die Planung und 910.000 Euro für die Bauarbeiten.

Beide Projekte zielen darauf ab, die städtische Hitze zu mindern, Regenwasser besser aufzunehmen und attraktivere Aufenthaltsräume zu schaffen. Die Stadt erwartet, dass die Maßnahmen die Klimaresilienz stärken und den Alltag der Anwohnerinnen und Anwohner angenehmer gestalten. Die Bauarbeiten erfolgen nach den detaillierten Plänen, die in diesem Jahr verabschiedet wurden.