23 April 2026, 14:23

Essen startet Großoffensive für mehr Sicherheit an allen Schulen

Ein von einem Metallzaun umgebener Kinder-Straßenverkehrsicherheitspark mit zwei blauen Informationsschildern, einem kleinen Haus mit Dach, Pflanzen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Essen startet Großoffensive für mehr Sicherheit an allen Schulen

Essen startet stadtweite Initiative für mehr Sicherheit an Schulen

Am 26. November 2025 hat Oberbürgermeister Thomas Kufen in Borbeck den Auftakt zu einer Reihe öffentlicher Diskussionsveranstaltungen gegeben, mit denen die Schulsecurity in Essen gestärkt werden soll. Bei dem ersten Treffen kamen Eltern, Vertreter der Stadtverwaltung, die Polizei und Schulvertreter zusammen, um Bedenken zu besprechen und geplante Maßnahmen vorzustellen.

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Die Veranstaltung im Stadtbezirk IV (Borbeck) markiert den Beginn einer Reihe von Bürgerversammlungen in ganz Essen. Frank Richter, ehemaliger Polizeichef der Stadt, und Muchtar Al Ghusain, Dezernent für Jugend, Bildung und Kultur, leiteten die Diskussion. Sie erläuterten bestehende Sicherheitsvorkehrungen und beantworteten Fragen besorgter Eltern.

Die Stadt hat bereits erste Schritte eingeleitet, um die Sicherheit zu verbessern – darunter präventive Maßnahmen, bauliche Anpassungen und technische Aufrüstungen. Die Verantwortlichen betonten, dass Messer und andere gefährliche Gegenstände in Schulen nichts zu suchen hätten. Sie riefen dazu auf, verdächtiges Verhalten zu melden und notfalls auch Schultaschen von Schülerinnen und Schülern zu kontrollieren.

Die Maßnahmen sind Teil der Essener Initiative "Schule als sicherer Ort", die vom Stadtrat beschlossen wurde. Ziel ist es, bis 2030 alle kommunalen Schulen sicherer zu machen. In den kommenden Monaten sollen weitere Schritte in enger Abstimmung zwischen Schulen, Polizei und Familien entwickelt werden.

In den nächsten Wochen sind zusätzliche Bezirksversammlungen geplant. Diese sollen die Bevölkerung informieren und Anregungen für neue Sicherheitskonzepte sammeln. Das Ziel bleibt klar: Essens Schulen durch gemeinsame Verantwortung und konsequentes Handeln langfristig zu schützen.

Quelle