19 April 2026, 12:12

Essen spart 63 Prozent Energie durch LED-Umrüstung an Grundschule

Gebäude und eine Straßenlaterne im Hintergrund.

Essen spart 63 Prozent Energie durch LED-Umrüstung an Grundschule

Essen hat bedeutende Fortschritte bei der Umrüstung seiner Beleuchtung auf energieeffiziente LEDs gemacht. Im vergangenen Jahr installierte die Stadt rund 380 LED-Leuchten in einer örtlichen katholischen Grundschule und senkte so den Energieverbrauch um 63 Prozent. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Initiative zur Modernisierung von Straßenlaternen und öffentlichen Gebäuden in der gesamten Region.

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Die jüngste Aufrüstung erfolgte an der städtischen katholischen Grundschule, wo die veraltete Beleuchtung durch moderne LED-Einheiten ersetzt wurde. Allein diese Umstellung spart jährlich etwa 1,6 Millionen Kilowattstunden Strom ein. Oberbürgermeister Thomas Kufen hob das Projekt als wichtigen Schritt hin zu Essens Energieeinsparzielen hervor.

Die Stadt arbeitet zudem mit der Westenergie AG zusammen, um die Straßenbeleuchtung zu verbessern. Bisher wurden 1.394 Laternen auf LED-Technik umgestellt. Nach vollständiger Fertigstellung werden etwa 64 Prozent der Essener Straßenlaternen mit LEDs betrieben.

Die neuen LED-Module nutzen Nachrüstdesigns, die sicherstellen, dass sie die Helligkeit älterer Leuchten erreichen. Ihre Linsen bündeln das Licht präziser, reduzieren Streuverluste und verringern so die Lichtverschmutzung. Die warmweiße Farbtemperatur und die geringere Streuung machen sie zudem weniger störend für Insekten.

Gerd Mittich, bei der Westenergie AG für das Kommunale Partnerschaftsmanagement im Rhein-Ruhr-Gebiet zuständig, lobte die fortschreitende Zusammenarbeit. Dieselbe Partnerschaft hatte zuvor bereits die Umrüstung der Dionysius-Schule in Borbeck auf LED-Beleuchtung unterstützt.

Der Wechsel zu LEDs sorgt für eine klarere Ausleuchtung bei deutlich geringerem Energieverbrauch. Essens laufende Modernisierungsmaßnahmen werden den Strombedarf weiter senken und die Umweltbelastung verringern. In den kommenden Monaten plant die Stadt, das Programm weiter auszubauen.

Quelle