30 March 2026, 18:14

Düsseldorf startet mit elektrischen Müllfahrzeugen in die klimaneutrale Zukunft

Ein Lastwagen neben einem Müllhaufen auf einer Straße, mit einem mit Plastikstühlen beladenen Handwagen rechts und Gebäuden, Strommasten, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Düsseldorf startet mit elektrischen Müllfahrzeugen in die klimaneutrale Zukunft

Düsseldorf führt zwei vollelektrische Müllfahrzeuge ein, um Emissionen und Lärm zu reduzieren

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Seit Dezember 2025 setzt Düsseldorf zwei voll-elektrische Müllsammelfahrzeuge ein, die in sechs Stadtbezirken ältere Dieselmodelle ersetzen. Nach Angaben der Stadtverantwortlichen soll der Umstieg jährlich rund 60 Tonnen CO₂ einsparen und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter verbessern.

Die beiden Fahrzeuge vom Typ Renault Trucks E-Tech D Wide verfügen über niedrige Einstiege und bustypische Türen für einen erleichterten Zugang. Betrieben werden sie von der Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH (ZWD) und sind nun für die wöchentliche Leerung von 16.400 blauen Recyclingtonnen zuständig. Allein 2025 sammelte das System fast 5.500 Tonnen Altpapier.

Die E-Fahrzeuge fahren nahezu geräuschlos und verringern so die Lärmbelastung für Anwohner. Zudem entfallen Motorvibrationen und Abgase, was die Arbeit für Fahrer und Mitarbeiter angenehmer macht. Die ZWD investierte rund eine Million Euro in die neue Flotte, wobei 550.000 Euro aus dem Düsseldorfer Klimaschutzhaushalt stammten.

Die Maßnahme ist Teil des städtischen Plans, bis 2035 klimaneutral zu werden. Während seit 2025 keine anderen deutschen Städte über vergleichbare Projekte berichteten, setzt Düsseldorf mit dieser Initiative ein deutliches Zeichen für eine umweltfreundlichere Abfallwirtschaft.

Die elektrischen Müllfahrzeuge sind mittlerweile in allen sechs Bezirken im regulären Einsatz. Ihre leiseren und saubereren Fahrleistungen entsprechen den langfristigen Klimazielen der Stadt. Das Projekt dient zudem als praktisches Vorbild für andere Kommunen, die nachhaltige Lösungen in der Abfallentsorgung prüfen.

Quelle