Duisburgs Olympiatraum hängt an der Bürgerbeteiligung bis 19. April
Marlene SeifertDuisburgs Olympiatraum hängt an der Bürgerbeteiligung bis 19. April
Duisburg treibt seine Rolle im Olympiaprojekt Rhein-Ruhr voran
Die Chancen der Stadt hängen davon ab, dass bis zum 19. April eine Wahlbeteiligung von mindestens zehn Prozent erreicht wird – mit einer Mehrheit der Unterstützer. Am Dienstag besuchte Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, das Bundesleistungszentrum Kanu, um dessen Bedeutung für die Bewerbungskampagne zu unterstreichen.
Während seines Besuchs traf Wüst auf Spitzenathleten aus den deutschen Top-Teams im Rudern und Kanusport, darunter Mitglieder des Nationalachters und vielversprechende Nachwuchstalente. Zudem startete er ein humorvolles Rennen zwischen Profis und jungen Nachwuchssportlern, das das sportliche Potenzial der Stadt demonstrierte.
Begleitet wurde Wüst von Sebastian Schulte, ehemaliger Olympiaruderer und Vorstandsvorsitzender der Deutz AG. Gemeinsam betonten sie Duisburgs starke Reputation im Kanu- und Rudersport. Zudem wird die Stadt im Rahmen der Bewerbung Wettklettern in der Schauinsland-Reisen-Arena ausrichten, was ihre olympischen Aussichten weiter stärkt.
Damit die Bewerbung vorankommt, müssen bis zum Stichtag mindestens zehn Prozent der Wahlberechtigten teilnehmen. Eine Mehrheit von ihnen muss dem Vorhaben dann in der Abstimmung zustimmen. Das Ergebnis der Volksbefragung wird entscheiden, ob Duisburg im Olympiaplan Rhein-Ruhr eine zentrale Rolle einnimmt. Bei Erfolg könnte die Stadt zu einem wichtigen Austragungsort für Kanu-, Ruder- und Kletterwettbewerbe werden. Die Organisatoren warten nun gespannt auf die Entscheidung der Bürger bis zum 19. April.






