Duisburgs koloniale Vergangenheit: Workshop zu Widerstand und rassistischen Spuren im Februar 2026
Nelly GirschnerDuisburgs koloniale Vergangenheit: Workshop zu Widerstand und rassistischen Spuren im Februar 2026
Neuer Workshop zu Kolonialismus, rassistischen Erblasten und Widerstand in Duisburg
Im Februar nächsten Jahres findet in Duisburg ein neuer Workshop zu Kolonialismus, rassistischen Hinterlassenschaften und Widerstand statt. Veranstaltet wird die Fortbildung vom Zentrum für Erinnerungskultur (ZfE) und richtet sich an Pädagog:innen sowie politische Bildner:innen. Sie ist Teil der Ausstellung "ÜBERSEHEN: (Post)koloniale Spuren in Duisburg".
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 25. Februar 2026, von 10 bis 14 Uhr in der Tarik-Turhan-Galerie (Karmelplatz 5, Innenhafen) statt. Der Zugang erfolgt über das Stadtarchiv.
Unter der Leitung von Jennifer Farber und Christa Frins dient Duisburg als Fallbeispiel: Die Teilnehmenden analysieren koloniale Spuren in der Stadt und diskutieren deren anhaltende Auswirkungen auf die Gesellschaft. Im Fokus stehen zudem Widerstand und die Bedeutung von Solidarität in urbanen Gemeinschaften.
Pädagogische Fachkräfte erarbeiten zudem konkrete Methoden, um koloniale Strukturen im Unterricht aufzugreifen. Eine Anmeldung ist bis zum 22. Februar per E-Mail an [email protected] möglich. Weitere Informationen gibt es auf der Website des ZfE unter www.erinnerungskultur-unser.de.
Der Workshop bietet einen strukturierten Zugang zur Aufarbeitung kolonialer Geschichte und ihrer heutigen Folgen. Bis zum 25. Februar entwickeln die angemeldeten Teilnehmenden Unterrichtsansätze, die auf antirassistischen Prinzipien basieren. Die Veranstaltung knüpft an die Themen der Ausstellung "ÜBERSEHEN" an und zielt darauf ab, informierte und handlungsorientierte Diskussionen zu fördern.
