Dreister Enkelschwindel in Bielefeld: Frau entkommt nur knapp der Betrugsfalle
Nelly GirschnerDreister Enkelschwindel in Bielefeld: Frau entkommt nur knapp der Betrugsfalle
Betrügerische Masche in Bielefeld: Frau entgeht nur knapp einem dreisten Enkelschwindel
Eine Frau aus Bielefeld ist nur knapp einem perfiden Betrug entgangen, nachdem sie einen Anruf über ihren Sohn erhalten hatte. Der Betrüger gab sich als Polizist aus und behauptete, der junge Mann habe einen Unfall mit Fahrerflucht verursacht. Unter Druck stand die Frau kurz davor, Bargeld und Schmuck herauszugeben – bis ihr die Täuschung auffiel.
Der Betrug begann mit einem Telefonat in der Wohnung der Frau. Der Anrufer stellte sich als Beamter vor und erklärte, ihr Sohn sei in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Um eine Verhaftung zu verhindern, müsse sie sofort 30.000 Euro Kaution zahlen.
Der Betrüger fragte daraufhin nach Details zu ihrem Auto, darunter Marke, Farbe und Kennzeichen. Er wies sie an, Bargeld von der Bank abzuheben und ihren Schmuck zusammenzusuchen. In Panik fuhr die Frau zu ihrer Filiale und versuchte, das Geld abzuheben. Als die Situation eskalierte, wurde sie misstrauisch. Sie wandte sich an Gerichtsmitarbeiter, die den Anruf als Betrugsversuch entlarvten: Es gab keinen Haftbefehl, und ihr Sohn war unversehrt.
Der versuchte Betrug konnte vereitelt werden, bevor Geld floss. Die Ermittler haben bisher keinen Tatverdächtigen ermittelt. Die Polizei warnt weiterhin vor ähnlichen Maschen, mit denen besonders schutzbedürftige Personen ins Visier genommen werden.
