Dortmunds Umbruch: Führungslücken und Kobels wachsende Verantwortung
Nelly GirschnerDortmunds Umbruch: Führungslücken und Kobels wachsende Verantwortung
Borussia Dortmund steht vor einer Saison des Umbruchs, in der wichtige Spieler den Verein verlassen und sich die Führungsstrukturen verschieben. Der BVB verliert drei erfahrene Leistungsträger, darunter den ehemaligen Vizekapitän Julian Brandt, während Torhüter Gregor Kobel hinter Mannschaftskapitän Emre Can eine prominentere Rolle übernimmt.
Der Club hat die Abgänge von Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan für den Sommer bestätigt. Brandt, der zuvor als Stellvertreter von Emre Can fungierte, hinterlässt damit eine Lücke in der Führungsriege der Mannschaft. Trotz dieser personellen Veränderungen erwartet Kobel jedoch keine grundlegenden Änderungen in der internen Aufgabenverteilung.
Kobel, dessen Vertrag noch bis 2028 läuft, wird in der kommenden Saison zum zweitdienältesten Spieler aufrücken. Zuvor hatte er bereits die Rolle des Vizekapitäns unter Emre Can inne, wobei seine genauen Aufgaben damals unklar blieben. Aktuell ist Nico Schlotterbeck erster Stellvertreter hinter Can – der Kapitän hatte Kobel öffentlich unterstützt, nachdem dieser im Februar 2026 nach einem Fehler in der Champions League in die Kritik geraten war.
Der Verein steht nun vor der Herausforderung, nicht nur den Kader umzubauen, sondern auch die Führungsstrukturen neu zu justieren. Zwar gab es noch keine offiziellen Bekanntgaben zu neuen Rollen, doch Kobels Erfahrung und sein langfristiger Vertrag machen ihn zu einer Schlüsselfigur für die Zukunft.
Mit dem Abschied von Brandt, Süle und Özcan wird sich die Führungsdynamik bei Dortmund verändern. Kobels wachsende Seniorität und sein langfristiges Vertragsverhältnis deuten darauf hin, dass er in der kommenden Spielzeit eine zentrale Rolle einnehmen wird. Nun gilt es für den Club, sich sowohl sportlich als auch organisatorisch auf die neue Saison vorzubereiten.






