Dortmunds Polizei schützt jüdische Feiern nach Anschlag in Australien
Marlene SeifertDortmunds Polizei schützt jüdische Feiern nach Anschlag in Australien
POL-DO: Schutz jüdischen Lebens in Dortmund – Polizeichef Gregor Lange zum Anschlag in Australien und den Maßnahmen der Dortmunder Polizei während Chanukka
Dortmunder Polizei erhöht Sicherheitsvorkehrungen während der Chanukka-Feierlichkeiten
Die Dortmunder Polizei wird die Sicherheitsmaßnahmen während der diesjährigen Chanukka-Feiern im Dezember verstärken. Anlass ist ein tödlicher Anschlag auf jüdische Festlichkeiten in Australien. Die Behörden wollen so für Sicherheit sorgen und der örtlichen jüdischen Gemeinschaft Schutz und Vertrauen vermitteln.
Die Chanukka-Veranstaltungen in Dortmund finden vom 14. bis 22. Dezember 2025 statt – nur wenige Wochen nach dem gewaltsamen Überfall am Bondi Beach in Sydney, bei dem am 14. Dezember fünfzehn Menschen ihr Leben verloren. Polizeichef Gregor Lange bezeichnete den Anschlag als erschütternd und sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus.
Während des Festes werden die Polizeistreifen verstärkt und Schutzkonzepte angepasst. Diese Maßnahmen wurden in enger Abstimmung mit jüdischen Vertretern der Stadt entwickelt. Lange betonte, dass antisemitische Gewalt niemals geduldet werden dürfe, und unterstrich die gesellschaftliche Verantwortung, jüdische Bürgerinnen und Bürger vor Angst zu schützen.
Die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen sollen es der Gemeinschaft ermöglichen, unbeschwert zu feiern. Lange versicherte, dass die Polizei während der Feiertage an der Seite der jüdischen Mitbürger stehe.
Die neuen Schutzmaßnahmen gelten für die gesamten acht Tage von Chanukka. Die jüdische Gemeinde Dortmunds und die Polizei haben gemeinsam einen Sicherheitsplan erarbeitet, um Bedrohungen vorzubeugen und einen ungestörten Ablauf der Feierlichkeiten zu gewährleisten.
