Dortmunds Abwehrkrise vor dem Champions-League-Playoff gegen Atalanta
Nelly GirschnerDortmund trifft auf Bergamo - Dortmunds Abwehrkrise vor dem Champions-League-Playoff gegen Atalanta
Borussia Dortmunds Abwehr steht vor dem Champions-League-Playoff gegen Atalanta Bergamo vor einer Krise. Dortmunds vier wichtige Innenverteidiger fallen verletzungsbedingt aus, was Trainer Niko Kovač vor ein Personalproblem stellt. Das Hinspiel am Mittwoch im heimischen Stadion gewinnt dadurch noch mehr an Brisanz, da die Mannschaft um den Einzug ins Achtelfinale kämpft.
Die Schwarz-Gelben müssen auf Kapitän Emre Can verzichten, der weiterhin mit einem hartnäckigen Adduktorenproblem zu kämpfen hat und frühestens Ende Februar zurückkehrt. Auch Nico Schlotterbeck, Niklas Süle und Filippo Mané fehlen wegen Oberschenkel- und Muskelverletzungen. Die Situation verschärfte sich im Januar zusätzlich, als Aaron Anselmino zu Chelsea wechselte und die defensive Personaldecke weiter ausdünnte.
Angesichts der Ausfälle setzt Borussia Dortmund auf den 18-jährigen Luca Reggiani, der für die Partie in den Kader berufen wird. Der einzige verletzungsfreie Routinier in der Abwehr, Ramy Bensebaini, stand beim jüngsten 2:1-Sieg gegen Mainz in der Startelf und wird eine zentrale Rolle einnehmen. Nun geht es darum, im Heimspiel ein starkes Ergebnis zu erzielen, um den Druck vor dem Rückspiel in Italien zu verringern.
Atalanta reist als unangenehmer Gegner an, doch Dortmunds Priorität ist klar: eine solide Leistung in der Signal Iduna Arena, um eine gute Ausgangsposition zu schaffen. Kovač wird sich auf Jugend und Anpassungsfähigkeit verlassen müssen, um diese Abwehrkrise zu meistern.
Das Spiel wird zur Nagelprobe für die behelfsmäßige Defensive. Ein Sieg würde die Mannschaft in eine gute Position für das Weiterkommen bringen, doch weitere Ausfälle könnten die Krise verschärfen. Das Ergebnis könnte auch Einfluss auf die Transferstrategie im Januar haben, da der Verein nach Verstärkungen sucht.
