Dieter Hecking kritisiert respektlose Entlassung beim VFL Bochum
Nelly GirschnerHecking: 'Entlassung in Bochum war respektlos' - Dieter Hecking kritisiert respektlose Entlassung beim VFL Bochum
Dieter Hecking hat sich zu seinem abrupten Abgang beim VFL Bochum geäußert und die Art und Weise seiner Entlassung als respektlos kritisiert. Der erfahrene Trainer erfuhr die Entscheidung am Telefon, statt in einem persönlichen Gespräch mit den Verantwortlichen. Seit seinem Abschied zeigt er sich offen für neue Aufgaben, hat jedoch bestimmte Ziele aus politischen Gründen ausgeschlossen.
Heckings Abgang erfolgte, nachdem die Bochumer Führung einen Wechsel vollzog – obwohl er selbst davon ausging, dass der Verein auf Kontinuität setzte. Später bezeichnete er die Entscheidung als unnötig und äußerte sich frustriert über die Umstände seiner Entlassung. Der 59-Jährige hatte keinen direkten Nachfolger im Blick, auch wenn sein Name zeitweise in Verbindung mit Trainerwechseln bei Vereinen wie Hannover 96 oder Fortuna Düsseldorf fiel.
Unter Heckings Nachfolger Uwe Rösler hat sich Bochum inzwischen verbessert. Nach einem schwachen Start belegt das Team nun den 10. Platz in der Liga. Hecking selbst hat indes klargestellt, dass Angebote aus Ländern wie Saudi-Arabien oder Dubai für ihn wegen politischer Bedenken nicht infrage kommen.
Obwohl er sich noch nicht auf eine konkrete neue Position festlegen möchte, steht Hecking einem Comeback als Trainer weiterhin offen gegenüber. Er hat sogar angedeutet, eine Nationalmannschaft übernehmen zu wollen – vorzugsweise in einem Land, in dem Deutsch oder Englisch weit verbreitet ist.
Heckings Zukunft im Fußball bleibt ungewiss, doch er schließt neue Herausforderungen nicht aus. Sein Abschied markierte für Bochum einen Wendepunkt, unter der neuen Führung hat sich der Verein inzwischen stabilisiert. Bis auf Weiteres prüft er seine Optionen – ohne dabei von seinen Prinzipien abzurücken.
