Deutsche Telekom setzt auf Cloud-WiFi, Ökostrom und neue Führungskräfte
Deutsche Telekom setzt diesen Monat mehrere strategische Schritte um. Das Unternehmen hat eine neue Partnerschaft mit Comcast Technology Solutions bekannt gegeben, um eine cloudbasierte WiFi-Mesh-Plattform nach Europa zu bringen. Gleichzeitig reduziert es seinen Anteil an T-Mobile US und baut seine Verpflichtungen im Bereich erneuerbare Energien aus.
Die Zusammenarbeit mit Comcast führt ein intelligentes WiFi-System ein, das sich dynamisch an die Nutzung von Haushaltsgeräten anpasst. Die Plattform nutzt Cloud-Technologie, um die Konnektivität basierend auf der Echtzeit-Nachfrage zu optimieren.
In einer weiteren Entwicklung verkauft das Unternehmen weitere Anteile an T-Mobile US. Dies setzt einen langfristigen Trend fort, die Beteiligung an der amerikanischen Tochtergesellschaft schrittweise zu verringern.
Unterdessen hat die Deutsche Telekom einen zehnjährigen Stromliefervertrag mit Vattenfall für ein neues Solarprojekt in Mecklenburg-Vorpommern abgeschlossen. Die 76-Megawatt-Anlage wird vor allem PASM, eine Telekom-Tochter, beliefern. Die Vereinbarung unterstreicht das Engagement des Konzerns für nachhaltige Energiequellen.
Auf Führungsebene stößt Dr. Abdu Mudesir als neuer Technologievorstand (CTO) zur Deutschen Telekom. Seine Schwerpunkte werden die Weiterentwicklung von Open-RAN-Technologie sowie die Integration von KI in die Netzwerkarchitektur umfassen.
Die Partnerschaft mit Comcast markiert den neuesten Schritt der Deutschen Telekom in Richtung cloudbasierter Netzwerklösungen. Mit einem neuen CTO an Bord und einem langfristigen Ökostrom-Vertrag positioniert sich das Unternehmen sowohl technologisch als auch ökologisch für die Zukunft. Der Verkauf weiterer T-Mobile-Anteile deutet zudem auf eine Neuausrichtung der Investitionsstrategie hin.






