Deutsche Telekom bricht mit 60-Stunden-Livestream Rekorde für die Talentsuche
Tom GießDeutsche Telekom bricht mit 60-Stunden-Livestream Rekorde für die Talentsuche
Deutsche Telekom veranstaltete kürzlich einen 60-Stunden-Livestream ohne Pause, um neue Talente zu gewinnen und ein globales Publikum zu erreichen. Die ehrgeizige Initiative, die vom 5. bis 7. November 2025 stattfand, sollte einen Weltrekord für die längste Videokonferenz in der Geschichte des Marketings aufstellen.
Trotz des Ausmaßes der Veranstaltung gaben die Aktien des Unternehmens am Vormittag des 10. November 2025 leicht nach, während der DAX im gleichen Zeitraum zulegte. Der Livestream stand unter dem Motto "Das hätte keine E-Mail sein können. Schafft Verbindungen, die zählen" und richtete sich an Bewerber:innen, Mitarbeiter:innen sowie eine breitere Online-Community. Birgit Bohle, Personalvorständin der Deutschen Telekom, erläuterte, das Ziel sei es gewesen, "Talente dort zu erreichen, wo sie sind, und so, wie sie angesprochen werden möchten: online, vernetzt und offen für neue Ideen".
Der Versuch, einen Rekord aufzustellen, unterstrich den innovativen Ansatz des Unternehmens in der Personalgewinnung. Dennoch verlor die Aktie der Deutschen Telekom bis 10:30 Uhr am 10. November 0,7 % und notierte bei 26,47 Euro. Gleichzeitig stieg der DAX im selben Zeitraum um 0,67 %.
Mit der Livestream-Initiative wollte die Deutsche Telekom die Interaktion zwischen Arbeitgebern und Zielgruppen durch ein rekordverdächtiges Digital-Event neu definieren. Zwar verzeichnete der Aktienkurs des Konzerns einen leichten Rückgang, doch der allgemeine Markttrend blieb positiv. Ob die Kampagne langfristig Wirkung auf die Personalrekrutierung und Markenwahrnehmung entfaltet, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.






