26 January 2026, 12:23

Christian Keller verlässt den 1. FC Köln nach turbulentem Saisonfinale mit gemischten Gefühlen

Ein Plakat, das eine Bahnstation in Köln, Deutschland, bewirbt und eine detaillierte Illustration des Kölner Doms mit seinen markanten Spitzen und feinen Details zeigt, zusammen mit Text, der Informationen über die Station und ihre Dienstleistungen bereitstellt.

Christian Keller verlässt den 1. FC Köln nach turbulentem Saisonfinale mit gemischten Gefühlen

Christian Keller hat seinen Posten als Sportdirektor beim 1. FC Köln nach einem turbulenten Saisonfinale aufgegeben. Sein Abschied erfolgte kurz vor dem Aufstieg der Mannschaft, der durch ein 1:1 gegen Jahn Regensburg besiegelt wurde. Keller steht nun vor neuen Chancen außerhalb des Fußballs, schließt eine Rückkehr unter passenden Bedingungen jedoch nicht aus.

Zusammen mit Cheftrainer Gerhard Struber wurde Keller trotz der starken Tabellenposition des Teams nach dem Remis entlassen. Friedhelm Funkel übernahm daraufhin interimistisch für die letzten beiden Spiele die Mannschaftsführung und arbeitete dabei mit dem abgelösten Stab zusammen. Mittlerweile hat Lukas Kwasniok Struber ersetzt und setzt auf eine Dreierabwehr – doch die Mannschaft steht mit nur 17 Punkten aus 17 Spielen unter Druck.

Keller betont, dem Verein keinen Groll zu tragen. Er bleibt überzeugt, dass Köln auch unter Struber den Aufstieg geschafft hätte. Zudem hinterfragte er die Forderungen nach einem Stammplatz für Stürmer Said El Mala: Vergebene Torchancen allein dürften nicht über die Aufstellung eines Spielers entscheiden.

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Für die Zukunft gibt Keller zu, dass ihn eine Rückkehr in den Profifußball reizt, doch das richtige Projekt fehlt noch. Bis dahin lotet er Möglichkeiten in der Selbstständigkeit aus und hat sogar Angebote als Geschäftsführer aus der Nicht-Sportbranche erhalten. Seine Haltung bleibt klar: Jeder Trainer wird stets die stärkste mögliche Elf aufstellen – unabhängig von äußerem Druck.

Kellers Abgang markiert das Ende einer schwierigen Phase für den FC Köln, der sich unter neuer Führung bereits neu aufstellt. Seine eigene Zukunft ist noch offen, mit Optionen innerhalb und außerhalb des Fußballs. Der Fokus liegt nun auf Kwasniok, der die angeschlagene Form des Teams stabilisieren muss.