CDU Willich plant 18.000 m² Friedhofsgelände als neuen Wohnraum für Familien und Senioren
Nelly GirschnerCDU Willich plant 18.000 m² Friedhofsgelände als neuen Wohnraum für Familien und Senioren
Die Willicher CDU hat einen Plan vorgelegt, um ein 18.000 Quadratmeter großes Grundstück in neuen Wohnraum zu verwandeln. Das ursprünglich für die Erweiterung des Friedhofs vorgesehene Gelände könnte nun für Singles, junge Familien und Senioren erschlossen werden. Die Partei setzt darauf, den Bau durch einen städtebaulichen Vertrag und ein beschleunigtes Verfahren zu beschleunigen.
Laut dem CDU-Vorschlag soll das Grundstück an einen Investor verkauft werden, der für alle Planungs- und Bauarbeiten verantwortlich wäre. Dieses Modell würde die Last der Entwicklung von der Stadtverwaltung nehmen und gleichzeitig den schnellen Bau neuer Wohnungen sicherstellen.
Das CDU-Mitglied Tobias Pascaly treibt die zügige Umsetzung des Beschleunigungsprogramms für den Wohnungsbau voran. Dieses Programm ermöglicht es Kommunen, Entscheidungen zu delegieren, Fristen zu verkürzen und Baugenehmigungen automatisch zu erteilen, falls innerhalb von drei Monaten keine Entscheidung getroffen wird.
Zudem fordert die Partei, dass Willich bis 2026 digitale Baugenehmigungsverfahren einführt. Gleichzeitig soll eine Überprüfung der ökologischen, gestalterischen, technischen und energetischen Standards erfolgen. Ziel ist es, den Neubau bezahlbarer zu gestalten, ohne dabei Umwelt- oder städtebauliche Standards zu senken.
Wird der Plan genehmigt, würde das ehemalige Friedhofsgelände für dringend benötigten Wohnraum umgenutzt. Mit ihrem Beschleunigungsansatz und den digitalen Reformen will die CDU Verzögerungen im Bau reduzieren. Das investorengetriebene Modell würde zudem die direkte Beteiligung der Stadtverwaltung am Projekt minimieren.






