CDU Solingen wirft Grünen vor, gemeinsame Erfolge für sich zu beanspruchen
Tom GießCDU Solingen wirft Grünen vor, gemeinsame Erfolge für sich zu beanspruchen
Die Solinger CDU wirft der Grünen-Partei vor, die Zusammenarbeit zu untergraben, indem sie sich allein die Lorbeeren für gemeinsame wirtschaftliche Erfolge aneignet. Der Streit dreht sich um aktuelle Spannungen im Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Verwaltungsmodernisierung (AAWV), wo persönliche Angriffe und medienwirksame Strategien das Verhältnis belasten.
Stephan Aldejohann, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU im AAWV, betonte die Notwendigkeit gemeinsamer Initiativen, um das Wirtschaftswachstum Solingens voranzutreiben. Er verwies darauf, dass die konstruktive Zusammenarbeit kürzlich zu mehreren gemeinsamen Anträgen von CDU, Grünen, SPD und SGZ geführt habe.
Die CDU kritisierte die Grünen scharf dafür, sich an einem großen Wirtschaftsprojekt für die Standorte Schrodtberg und Fürkeltrath II nicht zu beteiligen – ebenso wie an einer Machbarkeitsstudie für Piepersberg-West. Zudem verurteilte die Partei persönliche Angriffe gegen den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses und argumentierte, ein solches Verhalten widerspreche dem Geist der Zusammenarbeit.
Aldejohann skizzierte klare Kriterien für die Entwicklung von Gewerbegebieten: Dazu gehöre die Maximierung von Arbeitsplätzen, der Bau nachhaltiger Gewerbeparks, die Installation von Photovoltaikanlagen auf Gebäuden, die Bereitstellung von Gastronomie in der Nähe sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.
Die CDU forderte die Grünen auf, die persönlichen Auseinandersetzungen zu beenden und sich wieder auf die inhaltliche Arbeit zu konzentrieren. Eine konstruktive Zusammenarbeit sei entscheidend für die wirtschaftliche Zukunft Solingens, so die Partei – öffentliche Angriffe auf Partner gefährdeten hingegen den gemeinsam erzielten Fortschritt.






