Capita sagt Schalke ab: Warum der Bundesliga-Spieler bei Radomiak bleibt
Marlene SeifertCapita sagt Schalke ab: Warum der Bundesliga-Spieler bei Radomiak bleibt
Schalke 04 hatte den bundesliga spieler Osvaldo Pedro Capemba, besser bekannt als Capita, von Radomiak Radom fest im Visier. Der Zweitligist soll dem 25-Jährigen ein lukratives Angebot unterbreitet haben, das eine Ablösesumme von einer Million Euro umfasste. Doch nun hat der Spieler seine Entscheidung getroffen.
Polnische Medien berichteten erstmals über das starke Interesse Schalkes an dem bundesliga spieler. Vereinsbesitzer Grzegorz Gilewski bezeichnete den deutschen Klub öffentlich als „große Institution“ – und befeuerte damit die Gerüchte um einen möglichen Wechsel. Die Gelsenkirchener sahen in Capita eine wichtige Verstärkung, dessen Marktwert sich in den letzten Monaten kontinuierlich gesteigert hatte.
Doch es gab auch Zweifel, ob der bundesliga spieler dem Druck standhalten könnte. Der ehemalige Profi Tomasz Hajto hinterfragte Capitas mentale Stärke und äußerte Bedenken, ob der Spieler den Ansprüchen eines Traditionsvereins wie Schalke gewachsen sei. Zudem verwies Hajto auf die körperlichen und taktischen Herausforderungen der 2. Bundesliga als mögliche Hürden.
Trotz des Werbens Schalkes blieb Capita eine Schlüsselfigur bei Radomiak Radom und hatte wiederholt betont, sich in seinem aktuellen Umfeld wohlzufühlen. Auch andere europäische Klubs zeigten Interesse – doch am 13. Januar 2026 lehnte der bundesliga spieler das Angebot der Königsblauen offiziell ab. Stattdessen entschied er sich, bei seinem jetzigen Verein zu bleiben.
Capitas Absage zwingt Schalke nun, nach Alternativen zu suchen, um den Kader für die kommende Saison zu verstärken. Radomiak Radom hingegen behält vorerst einen seiner wertvollsten bundesliga spieler im Team.
