Breitachklamm bleibt trotz kleiner Vorfälle ein unberührtes Wanderparadies
Patrik WesackBreitachklamm bleibt trotz kleiner Vorfälle ein unberührtes Wanderparadies
Breitachklamm: Beliebtes Naturjuwel bei Oberstdorf bleibt trotz kleiner Vorfälle unbesorgt
Die Breitachklamm, eine gefragte Naturattraktion in der Nähe von Oberstdorf, sah sich kürzlich mit kleineren Vorfällen durch Besucher konfrontiert. So wurden zwei Kinder dabei beobachtet, wie sie Eiszapfen in der Schlucht abbrachen und warfen. Dennoch stuft die Betreiberin die Vorkommnisse nicht als so gravierend ein, dass sie Anlass zur Sorge geben würden.
Die Klamm, die jährlich rund 300.000 Besucher anzieht, ist seit 1905 für die Öffentlichkeit zugänglich. Mit ihrer spektakulären, 150 Meter tiefen Schlucht und malerischen Wanderwegen lockt sie sowohl Gäste aus Oberstdorf-Tiefenbach als auch aus dem Kleinwalsertal an.
Die Breitachklamm entstand vor etwa 10.000 Jahren durch den Rückzug des Breitachgletschers. Heute bietet sie mehrere Rundwanderwege, die mit höheren Pfaden rund um Breitach und den Engenkopf verbunden sind. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 9 Euro, für Kinder 2,50 Euro.
Ein kürzlich auf Reddit geteilter Beitrag zeigte ein Video, in dem zwei Kinder Eiszapfen abrissen und wegwarfen, während ihre Eltern offenbar nicht eingriffen. Zwar greift das Personal ein, wenn größere Schäden drohen, doch die Verwaltung betont, dass solches Verhalten keine ernsthafte Gefahr für die Eisförmationen in der Klamm darstelle.
Die Anlage bleibt gut instand gehalten, und dank ihrer guten Erreichbarkeit und natürlichen Schönheit zählt sie weiterhin zu den Lieblingszielen von Wanderern und Touristen. Zwar liegen noch keine genauen Besucherzahlen für 2025 vor, doch die jährliche Durchschnittsbesucherzahl bleibt stabil bei etwa 300.000.
Die Breitachklamm bleibt wie gewohnt geöffnet, und das Personal behält das Besucherverhalten im Blick, wo es nötig ist. Der Vorfall mit den Kindern, die Eiszapfen beschädigten, hat zu keinen Änderungen der Regeln geführt. Vorerst steht die Klamm weiterhin allen offen und präsentiert ihre beeindruckenden Landschaften – wie seit über einem Jahrhundert.
