21 March 2026, 22:08

BP verkauft Gelsenkirchener Raffinerie an Klesch Group bis 2026

Ölraffinerie mit ausgedehnten Rohrleitungen, Metallstrukturen, Containern, Bäumen, einem Gebäude, einem Kran und einem bewölkten Himmel, mit Text unten.

BP verkauft Gelsenkirchener Raffinerie an Klesch Group bis 2026

BP hat sich darauf verständigt, seine Raffinerie in Gelsenkirchen an die Klesch Group zu verkaufen. Der Deal, dessen Abschluss für Mitte 2026 geplant ist, markiert einen bedeutenden Wandel für einen der größten integrierten Raffinerie- und petrochemischen Standorte Europas. Die Anlage ist ein zentraler Produzent von Ethylen und beschäftigt rund 2.300 Mitarbeiter.

Die Raffinerie in Gelsenkirchen ist Deutschlands zweitgrößter Ethylen-Hersteller. Sie verarbeitet jährlich etwa 12 Millionen Tonnen Rohöl und beliefert vor allem die chemische Industrie mit Erdölprodukten. Der Standort ist Teil eines weitläufigen Industriekomplexes, der Raffination und petrochemische Produktion verbindet.

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Die Klesch Group, 1990 gegründet, besitzt bereits zwei Raffinerien: Heide in Deutschland und Kalundborg in Dänemark. Das Unternehmen beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter an seinen verschiedenen Standorten. Die Kanzlei Clifford Chance beriet die Gruppe bei der Übernahme.

Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Bei einer Freigabe soll die Transaktion im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen werden.

Nach dem Vollzug des Deals wird die Klesch Group Eigentümerin einer der großen deutschen Raffinerien. Die Produktion und Belegschaft des Standorts werden weiterhin die chemische Industrie unterstützen. Vor dem Abschluss prüfen die zuständigen Aufsichtsbehörden die Übernahme.

Quelle